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Begravningsavgift - oder warum man in Schweden keine Begräbniskøsten zahlt

Christoph Schlarb

Verfasst von Christoph Schlarb

6. August 2021Lesezeit: 2 Minuten

Christoph Schlarb

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Steuer für alle

Eine Bestattung kostet viel Geld - die Schweden wissen das. Alle in das schwedische Bevölkerungsregister folkbokförd eingetragenen Bürger zahlen deshalb jährlich über ihre Einkommenssteuer die obligatorische Bestattungsgebühr namens "begravningsavgift".

Die Höhe hängt vom exakten Wohnsitz in Schweden ab und beträgt im Durchschnitt 0.24% des jährlichen Einkommens.

Unabhängig vom Glauben

Dies gilt unabhängig von den religiösen Überzeugungen der Person und ist eine Gebühr zur Deckung eines Teils der Kosten, die entstehen, wenn jemand stirbt.

Das zahlt der Staat

Eine Grabstätte für 25 Jahre, die Beerdigung und oder Einäscherung an sich, Überführungskosten des Sarges, Räumlichkeiten zur Aufbarung sowie eine Trauerfeier ohne religiöse Symbole. Darüberhinaus gehende Kosten wie z.B. für Zeremonien, Musik und Trauerredner sind aus dem Nachlass der verstorbenen Person zu zahlen.

Bestattungsvorsorge

Nach schwedischem Recht müssen die Wünsche des Verstorbenen hinsichtlich der Bestattung so weit wie möglich befolgt werden. Die „Bestattungsvorsorge“ enthält dabei alle wesentlichen Wünsche.

Sie ist kostenlos bei jedem autorisierten Bestattungsunternehmer in Schweden erhältlich und kann dort hinterlegt werden. Für die Schweden ist Vorsorge selbstverständlich.

Falls auch Sie schon mal über die Bestattungsvorsorge nachgedacht haben oder gerne mehr zu dem Thema erfahren möchten, haben wir alle Informationen übersichtlich und kompakt in unserem zugehörigen Ratgeberartikel für Sie zusammengefasst.

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Eine Bestattung kostet viel Geld - die Schweden wissen das. Alle in das schwedische Bevölkerungsregister folkbokförd eingetragenen Bürger zahlen deshalb jährlich über ihre Einkommenssteuer die obligatorische Bestattungsgebühr namens "begravningsavgift".

Eine Grabstätte für 25 Jahre, die Beerdigung und oder Einäscherung an sich, Überführungskosten des Sarges, Räumlichkeiten zur Aufbarung sowie eine Trauerfeier ohne religiöse Symbole. Darüberhinaus gehende Kosten wie z.B. für Zeremonien, Musik und Trauerredner sind aus dem Nachlass der verstorbenen Person zu zahlen.

Nach schwedischem Recht müssen die Wünsche des Verstorbenen hinsichtlich der Bestattung so weit wie möglich befolgt werden. Die „Bestattungsvorsorge“ enthält dabei alle wesentlichen Wünsche. Sie ist kostenlos bei jedem autorisierten Bestattungsunternehmer in Schweden erhältlich und kann dort hinterlegt werden. Für die Schweden ist Vorsorge selbstverständlich.

Quellen


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