Bestattungsvorsorge

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Bestattungsvorsorge 2018-08-10T12:34:44+00:00

Überblick

Bestattungsvorsorge

Was ist eine Bestattungsvorsorge? Warum brauche ich eine Bestattungsvorsorge?

Mit Hilfe einer Bestattungsvorsorge legen Sie bereits zu Lebzeiten den Ablauf Ihrer Bestattung fest. So kann sichergestellt werden, dass alles nach Ihren Wünschen umgesetzt wird. Besonders wichtig ist dies, falls Sie keine traditionelle Erdbestattung vorgesehen haben, da Sie beispielsweise für Naturbestattungen idealerweise eine Willenserklärung abgeben sollten. Es ist zwar für Angehörige auch möglich ohne Willenserklärung eine alternative Bestattungsart durchzuführen, allerdings erfordert dies einige Behördengänge.

Bestattungsvorsorge kann den Angehörigen den Umgang mit der sehr belastenden Situation erleichtern – zu wissen, dass alles so abläuft, wie Sie es sich zu Lebzeiten gewünscht haben, ist eine wertvolle Stütze. Egal ob Sie Ihre Bestattung schon zu Lebzeiten planen, eine Sterbevorsorgeversicherung abschließen, oder eine Patientenverfügung verfassen, achten Sie darauf, dass die Dokumente im Todesfall schnell gefunden werden können.

Auch wenn diese Themen nicht leicht anzusprechen sind, ist es hilfreich, wenn Sie ihre Angehörigen über den Abschluss oder die Hinterlegung informieren. Bei einem Todesfall sind die meisten Hinterbliebenen froh, ein derartiges Gespräch geführt zu haben und Ihre Ansichten zu kennen, um entsprechend handeln zu können.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Was ist eine Vorsorgevollmacht? Was ist eine Patientenverfügung?

Eine Vorsorgevollmacht ist eine schriftliche Willenserklärung, in der die/der Unterzeichner/in eine Person festlegt, die als Bevollmächtigte/r ihr/ihm gegenüber auftritt. Sie ist allerdings erst dann rechtskräftig, sobald die/der Unterzeichner/in nicht mehr selbst entscheidungsfähig ist.

Eine Vorsorgevollmacht ist vor allem bei Menschen mit fortschreitenden geistigen Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz ratsam, um eine Bestellung einer/eines Betreuerin/Betreuers durch ein Gericht zu vermeiden.

Bei einer Patientenverfügung hingegen legt die/der Verfasser/in fest, welche medizinischen Maßnahmen unter welchen Bedingungen ergriffen werden sollen. Sie tritt in Kraft, sobald die/der Unterzeichner/in zu keiner selbständigen Handlung und Willensäußerung mehr fähig ist. Gemeint sind beispielsweise Erkrankungen, die die Hirnfähigkeit und somit die Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigen, oder falls die/der Patient/in nach einem Unfall im Koma liegt.

Es kann unter anderem auch festgelegt werden, ob die/der Unterzeichner/in eine palliative, also eine schmerzlindernde Behandlung, wünscht, auch wenn diese zu einer geringeren Lebenserwartung führt.

Bestattungsvorsorgeversicherung

Was ist eine Bestattungsvorsorgeversicherung? Ist Bestattungsvorsorge ratsam?

Es gibt verschiedene Versicherungen, die Bestattungsvorsorge anbieten. Grund für einen Versicherungsabschluss ist, dass Begräbnisse und vielleicht sogar Überführungen aus dem Ausland viel Geld kosten und man Hinterbliebene vor den Kosten schützen möchte. Können die Begräbniskosten nicht aus der Hinterlassenschaft bezahlt werden, müssen diese die Angehörigen übernehmen.

Die Prämie kann fortlaufend (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich) oder einmalig bezahlt werden. Die Zahlungsdauer richtet sich dabei nach dem Einstiegsalter – je früher sie mit der Versicherung beginnen, desto günstiger ist sie. Oft kann eine Sterbeversicherung erst ab 35 Jahren abgeschlossen werden. Die Prämien müssen nicht lebenslang bezahlt werden, sondern die Dauer wird bei Vertragsabschluss festgelegt. Zumeist beträgt die Dauer mindestens fünf Jahre. Die Sterbeversicherung kann als freiwillige Personenversicherung steuerlich bei den Sonderausgaben abgesetzt werden.

Sterbeversicherungen werden von den meisten bekannten Versicherungen, wie Helvetia, Zürich, Uniqa, Merkur und Donau Versicherung, angeboten. Die Sterbeversicherung der Wiener Städtischen ist der Wiener Verein und in österreich besonders bekannt. Über die Beitragsrechner dieser Versicherungen können Sie sich direkt online zu Raten und Konditionen informieren. Eine typische Versicherungssumme wäre zum Beispiel etwa 7.500,- Euro. Im Sterbefall wird dann die volle Versicherungssumme inklusive der angefallenen Gewinnbeteiligung an die von Ihnen gewählte Vertrauensperson ausbezahlt. Auf Wunsch ist oft auch eine direkte Abrechnung mit einem Bestattungsunternehmen möglich.

Persönliche Vorsorge bei Benu

Wie kann ich direkt mit Benu vorsorgen? Was wird dabei geklärt?

Sie haben die Möglichkeit, direkt bei Benu noch zu Lebzeiten die eigene Bestattung zu regeln. Sie legen dabei die Details für Ihr Begräbnis fest – die Bestattungsart, der Friedhof, die Trauerfeier, sie wählen auch Sarg oder Urne aus und setzen fest, wie die Grabpflege geregelt werden soll. Je mehr Sie vorher festlegen, desto größer kann im Sterbefall die Erleichterung für Ihre Angehörigen sein.  In der schwierigen Zeit der Trauer, werden den Hinterbliebenen somit belastende Aufgaben abgenommen. Neben den organisatorischen Elementen können Sie mit uns auch die Kosten und Finanzierung der Bestattung planen.

Wenn Sie an einer individuellen Bestattungsvorsorge mit Benu interessiert sind nehmen Sie am besten persönlich unter info@benu.at mit uns Kontakt auf! Wir beraten Sie gerne!


Quellen:
help.gv (Patientenverfügung)
help.gv (Inhalt und Errichtung einer Vorsorgevollmacht)

Siehe auch:
Wiener Verein – Eine der ältesten Bestattungsversicherungen Österreichs
Patientenverfügung – Was ist eine Patientenverfügung und was gilt es zu beachten?