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Checkliste Todesfall: Was ist zu tun im Sterbefall? Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

Christoph Schlarb

Verfasst von Christoph Schlarb

25. August 2021Lesezeit: 4 Minuten

Christoph Schlarb

Todesfall Checkliste in Kürze

Eingetretener Todesfall - Was ist zu tun?

Die wichtigsten Schritte:

  1. Tritt der Tod unerwartet auf, verständigen Sie die Rettung unter der Notrufnummer 144 oder den internationalen Euronotruf 112
  2. Immer eine Totenbeschauärztin bzw. einen Totenbeschauarzt verständigen zur Ausstellung von Totenbegleitschein und Anzeige des Todes
  3. Bestatter verständigen (z.B.: Benu unter 0800 884404)
  4. Wichtige Dokumente organisieren (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis)
  5. Verträge, Testament und Versicherungspolizzen zusammentragen
  6. Sterbefall im Standesamt melden und Sterbeurkunde ausstellen lassen
  7. Testament beim Nachlassgericht abgeben
  8. Angehörige kontaktieren, um Beisetzung und möglichen Ablauf zu besprechen
  9. Planung der Bestattung mit dem Bestatter und Terminfindung für Beisetzung und Trauerfeier
  10. Sterbegeldversicherung & Lebensversicherung informieren: Zur Übernahme von Kosten

Benu unterstützt Sie 24 Stunden am Tag bei allen Schritten.

Im Anschluss finden Sie alle Schritte detailliert erklärt.

PDF Checkliste zum Ausdrucken

Ein Todesfall ist immer eine herausfordernde Zeit.

Behalten Sie mit unserer Checkliste den Überblick.

Eingetretener Todesfall: Das ist zu tun!

Prinzipiell gestaltet sich der Ablauf nach einem Sterbefall grob wie in dieser Checkliste-Todesfall Grafik dargestellt:

ablauf im todesfall.png

Tritt der Tod unerwartet auf, verständigen Sie die Rettung unter der Notrufnummer 144 oder den internationalen Euronotruf 112.

Handelt es sich bei dem Notfall tatsächlich um einen Todesfall, wird die oder der zuständige Notärztin bzw. Notarzt zunächst den Tod feststellen.

Eine Totenbeschau durch die oder den zuständige/n Gemeindeärztin bzw. Gemeindearzt (in allen Bundesländer außer Wien) oder in Wien durch die MA15 unter 01 400087890 ist zusätzlich notwendig. Nur diese dürfen auch die Anzeige des Todes (inkl. Totenschein) und den Leichenbegleitschein (erlaubt dem Bestatter die Überführung) ausstellen.

Welchen Unterschied macht es, wo der Sterbefall eintritt?

todesfall zusammenfassung.png

Mit der folgenden "Checkliste Todesfall" bekommen Sie Schritt für Schritt einen Überblick über das weitere Vorgehen:

Direkt zu:

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Todesfall zu Hause

  1. Unerwarteter Eintritt eines Todesfalls: österreichweite Notrufnummer 144 oder den int. Euronotruf 112 wählen.

    Abzusehender Todesfall: Notruf oder Verständigung der Hausärztin bzw. des Hausarztes. Diese/r stellt einen Behandlungsschein aus und stellt den Tod offiziell fest. (=Todesfeststellung)

  2. In jedem Fall muss immer eine Totenbeschau durchgeführt werden.

    Rufen Sie hierfür bei der Gemeindeärztin oder dem Gemeindearzt bzw. in Wien bei der MA15 an.

    Im Gegensatz zur Todesfeststellung werden dabei zusätzliche Informationen wie die Todesursache und ein mögliches Fremdverschulden untersucht.

    Wichtiger Hinweis: Vor der Totenbeschau darf an der verstorbenen Person keine Veränderung wie zum Beispiel Umkleiden oder Bewegen vorgenommen werden. Sollte die Todesursache nicht eindeutig feststellbar sein, wird die verstorbene Person in ein Spital oder eine Gerichtsmedizin zur Obduktion überstellt.

  3. Nach der Totenbeschau wird die Anzeige des Todes sowie der Leichenbegleitschein ausgestellt.

    Diese Dokumente benötigen Sie für eine Eintragung im Sterbebuch des zuständigen Standesamtes.

Am besten kontaktieren Sie jetzt bereits Ihren Bestatter. Benu ist 24h erreichbar. Weiter zu den Schritten "36 Stunden nach dem Todesfall".

Sterbefall im Spital, Pflege- oder Pensionistenheim

  1. Die Feststellung des Todes und die Totenbeschau werden von einer Ärztin bzw. einem Arzt vor Ort vorgenommen. Auch die Anzeige des Todesfalls wird durch die jeweilige Institution an das zuständige Standesamt weitergeleitet. Erkundigen Sie sich bitte bei der Institutionsverwaltung, wo Sie das Formular „Anzeige des Todes“ erhalten, Sie brauchen es für das weitere Vorgehen.
  2. Bringen Sie vielleicht schon Kleidung mit, die der verstorbenen Person gefallen hat und in der sie bestattet werden soll.
  3. Verständigen Sie auch dringend jetzt den Bestatter Ihres Vertrauens und informieren Sie die Verwaltung darüber. Leider kommt es häufig vor, dass Bestatter vor Ort die Verstorbenen auch ohne Auftrag überführen. Dies führt zu zusätzlichen Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro.

Weiter zu den Schritten "36 Stunden nach dem Todesfall".

Todesfall in der Öffentlichkeit

  1. Verständigen Sie die Rettung unter der Notrufnummer 144. Handelt es sich bei dem Notfall tatsächlich um einen Todesfall, wird die zuständige Notärztin oder der zuständige Notarzt den Tod feststellen.
  2. Sind Sie nicht anwesend gewesen, werden Sie über die zuständige Sicherheitsbehörde über den Todesfall in Kenntnis versetzt. Ihnen wird auch mitgeteilt, wohin die/der Verstorbene gebracht wurde.
  3. In der Regel wird der Leichnam in eine Leichenhalle gebracht. Dort erfolgt auch die Totenbeschau. Bei unklarer Todesursache oder Fremdverschulden (beispielsweise bei einem Unfall) wird die/der Verstorbene in ein Spital oder gerichtsmedizinisches Institut überführt, wo eine Obduktion durchgeführt wird.

Benu ist für Sie rund um die Uhr erreichbar unter 0800 884404 und kontakt@benu.at. Wir unterstützen Sie in so einem Fall mit all unserer Erfahrung und halten Kontakt zur Pathologie.

Weiter zu den Schritten "36 Stunden nach dem Todesfall".

Todesfall im Ausland

  1. Sie werden in der Regel entweder durch die österreichische Botschaft oder das Konsulat über den Todesfall informiert. Falls Sie selbst vor Ort sind, wenden Sie sich bitte an eben diese Stellen, um das weitere Vorgehen zu klären.
  2. Die Kosten der Überführung aus dem Ausland sind in der Regel von den Angehörigen zu tragen, außer es wurde zu Lebzeiten ein Vorsorgevertrag abgeschlossen.
  3. Die österreichischen Vertretungen im Ausland können Sie jederzeit telefonisch oder per E-Mail erreichen.

Benu ist für Sie rund um die Uhr erreichbar unter 0800 884404 und kontakt@benu.at. Wir unterstützen Sie gerne. Für die nächsten Schritte klicken Sie bitte hier.

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Häufige Fragen, die sich Angehörige jetzt stellen

Wer stellt den Tod fest?

Dazu ist in Österreich jeder Arzt mit dem Recht zur Berufsausübung (jus practicandi) berechtigt.

Zu beachten ist allerdings, dass die bloße Feststellung des Todes nicht mit der Ausstellung von Dokumenten wie einem Totenschein oder der Anzeige des Todes einhergeht.

Nach welchen Kriterien wird der Tod festgestellt?

Der Arzt orientiert sich hier an den sogenannten sicheren Todeszeichen (signum mortis). Diese umfassen beispielsweise die Leichenstarre, Totenflecken oder nicht mit dem Leben zu vereinbarende Verletzungen.

Fehlende Atmung, Puls- oder Bewusstlosigkeit zählen im Gegensatz zu den unsicheren Todeszeichen. Hier sind zunächst Wiederbelebungsmaßnahmen zu ergreifen, welche allerdings wiederum durch eine ärztliche Entscheidung beendet werden können.

Wer veranlasst die Totenbeschau?

Das ist in jedem Bundesland ein wenig unterschiedlich. Prinzipiell ist jeder Todesfall entweder der Gemeinde oder direkt dem Totenbeschauarzt zu melden. Diese benachrichtigen sich wiederum gegenseitig.

Auch die Meldung an ein Bestattungsunternehmen ist in der Regel zulässig, diese sind dann auch zur Verständigung der Behörden verpflichtet. Gesetzlich sind zur Meldung eines Todesfalles in der Regel folgende Personen(gruppen) verpflichtet:

  • Angehörige
  • Mitbewohner
  • Pfleger
  • Inhaber eines Beherbergungsbetriebe
  • Jede/r, die oder der eine Leiche auffindet

Wer eine Leiche im öffentlichen Raum auffindet, ist prinzipiell zu einer Anzeige bei der zuständigen Polizeibehörde verpflichtet.

In Wien ist es außerdem möglich, die Meldung eines Todesfalles zum Zwecke der Totenbeschau auch direkt telefonisch unter 01 400 087 890 an den Journaldienst der MA15 zu richten.

Auswahl und Aufgaben des Bestatters

Innerhalb der ersten zwei Tage nach dem Todesfall sollten Sie einen Bestatter auswählen. Überstürzen Sie dabei allerdings nichts und wählen Sie einen Bestatter, der Ihren Bedürfnissen entspricht. In unserem Ratgeber finden Sie alle Informationen, wie Sie den für Sie am besten geeigneten Bestatter finden und auswählen.

Ein wichtiges Qualitätskriterium eines Bestatters ist vor allem eine qualifizierte, zuverlässige und individuelle Kundenberatung nach einem Todesfall und auch bei der Bestattungsvorsorge.

Außerdem ist die transparente Auflistung aller anfallenden Kosten einer Bestattung ein absolutes Muss. Benu vereint alle diese Services und garantiert außerdem eine Erreichbarkeit rund um die Uhr um Ihnen bei allen Fragen und Bedürfnissen bestens zur Seite zu stehen.

Falls die/der Verstorbene sich eine alternative Bestattungsart vorgestellt hat, ist es wichtig, dass Sie diese Information zeitgerecht Benu mitteilen. Wir beraten Sie dann gerne bezüglich Abwicklung, Durchführbarkeit und Kosten der Wünsche der/des Verstorbenen.

Wer darf die Bestattung organisieren?

Das ist je nach Bundesland ein wenig unterschiedlich. In der Regel lautet die Liste aber in Reihenfolge der Berechtigung wie folgt:

  • Ehegatte/in
  • Kinder
  • Eltern
  • Großeltern

Benu unterstützt Sie gerne bei der Planung einer Bestattung in allen österreichischen Bundesländern und Städten wie Wien, Graz, Linz, St. Pölten, Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt, Eisenstadt, Wels oder Villach.

Welche Aufgaben erfüllt der Bestatter im Todesfall?

Wenn Sie sich für Benu entschieden haben, erfüllen wir im Todesfall wichtige Aufgaben für Sie.

Zunächst wird die/der Verstorbene überführt und anschließend hygienisch erstversorgt. Daraufhin erfolgt, falls notwendig, die kosmetische Aufbereitung und bei Unfällen die Rekonstruktion des Leichnams.

Benu unterstützt Sie außerdem gerne (online oder persönlich) bei der Auswahl eines Sarges oder einer Urne, sowie bei der Auswahl der Bestattungsart.

Sofern Sie dies wünschen, erledigt Benu auch diverse Behördengänge. Dazu zählen die Kontaktaufnahme mit dem Standesamt, um die Sterbeurkunde zu erhalten, die Absprache mit dem Friedhofsträger betreffend der Grabstelle, sowie die Organisation einer christlichen oder weltlichen Trauerfeier.

Wann muss die Bestattung spätestens stattfinden?

Das ist je nach Bundesland unterschiedlich. Wenn Leichen zeitnah in ein geeignetes Kühlhaus gebracht werden (was üblicherweise der Fall ist), liegt die Frist meist zwischen 5 und 14 Tagen nach Ausstellung der Todesbescheinigung.

Noch spätere Termine sind in der Regel nur mit behördlicher Genehmigung möglich, welche aber in der Regel erteilt wird, sofern die Wahrung der Pietät gewährleistet ist und es keine hygienischen Bedenken gibt. Im Falle einer Obduktion oder laufender Ermittlungsverfahren ist eine Verlängerung der Frist auch ohne zusätzlicher Genehmigung möglich.

Wer muss die Bestattung bezahlen?

Die Hinterbliebenen müssen in der Regel die Kosten der Bestattung übernehmen. Im Normalfall sind das in folgender Reihenfolge:

  • Ehegatte/in
  • Kinder
  • Eltern
  • Großeltern

Falls es den Hinterbliebenen aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, die Kosten der Bestattung zu tragen, ist es möglich eine Sozialbestattung zu beantragen.

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Aufgaben in den ersten 36 Stunden: Schritt für Schritt

Die Todesfeststellung ist erfolgt, die Totenbeschau wurde durchgeführt, die Anzeige des Todes wurde von der Totenbeschauärztin bzw. vom Totenbeschauarzt ausgestellt. Das ist als Nächstes zu tun:

1) Kontaktaufnahme mit dem Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens

Bitte tun Sie dies so früh wie möglich. Benu ist für Sie rund um die Uhr erreichbar unter 0800 884404 und kontakt@benu.at.

Wir unterstützen Sie bei:

  • Planung und Übernahme der Überführung des Leichnams in die Leichenhalle
  • Beratung über mögliche Bestattungsarten – je nach Wunsch der verstorbenen Person oder auf Basis einer Verfügung.
  • Beratung zu Sarg bzw. Urne
  • Gestaltung der Trauerfeier
  • Organisation von Trauerfloistik und Trauerdruck
  • Allen weiteren besonderen Wünschen und Anforderungen

2) Beurkundung des Sterbefalls auf dem Standesamt

Hierfür benötigen Sie folgende Dokumente der verstorbenen Person:

  • Anzeige des Todes mit Totenschein (Beides ausgestellt durch Totenbeschauärztin bzw. Totenbeschauarzt)
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschafts­nachweis
  • Heiratsurkunde
  • Meldenachweis
  • Bei Verwitweten: Abschrift aus dem Sterbebuch bzw. Sterbeurkunde des Ehepartners
  • Bei Geschiedenen: Scheidungsurteil
  • Bei Akademikern: urkundlicher Nachweis akademischer Grade
  • Bei nicht­-österreichischen Staatsbürgern: Reisepass

3) Versorgung der Wohnung & Information von Angehörigen

  • Hat die verstorbene Person alleine gelebt? Wenn ja, sehen Sie am Wohnort vorbei, um beispielsweise Tiere zu füttern, die Heizung abzudrehen, das Wasser abzudrehen oder die Fenster zu schließen.
  • Weitere Bekannte und Verwandte über den Sterbefall informieren.

4) Weitere Benachrichtigungen:

  • Sterbefall der Krankenkasse melden sowie Lebens– und Unfallversicherung informieren
  • Pfarramt benachrichtigen, falls kirchlicher Beistand erwünscht ist
  • Arbeitgeber des Verstorbenen verständigen
  • Testament ins Nachlassgericht bringen

Organisation von Bestattung und Trauerfeier

  • Bestattungsart bestimmen (Erd- & Feuerbestattung, Donaubestattung, uvm.)
  • Friedhof und Grab wählen und Grabnutzungsrechte erwerben bzw. verlängern
  • Termin für Beisetzung (Urne/Sarg) mit dem Friedhof vereinbaren
  • Terminabsprache und Trauergespräch mit dem Pfarrer oder Trauerrednerin/ Trauerredner.
  • Verfassen einer Todesanzeige sowie Gestaltung und Versand der Partezettel
  • Grabschmuck und Trauerfloristik (Blumen, Kranz, Schleifen und Kerzen) bestellen
  • Eine Gaststätte für den Leichenschmaus reservieren, gegebenenfalls überlegen, was zum Totenmahl angeboten werden soll

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Nach der Beisetzung

  • Wenn Sie sich danach fühlen, können Sie Danksagungskarten an Freunde und Verwandte verschicken.
  • Ein paar Wochen nach der Beisetzung ist ein guter Zeitpunkt, um das Grab aufzuräumen. Gerade für ältere Hinterbliebene kann es ratsam sein, sich jetzt auch eine fortlaufende Grabpflege zu organisieren, die Sie entlastet.
  • Im Falle einer Erdbestattung ist nach ein paar Monaten der richtige Zeitpunkt zur Kontaktaufnahme mit einem Steinmetz. Dieser berät Sie zur Gestaltung des Grabsteins. Nach etwa 6 Monaten - wenn sich das Grab gesetzt hat - kann das Grab frühestens gestaltet werden.

Abmeldungen im Todesfall bei Behörden, Ämtern und anderen Stellen

Sie haben bereits viel geschafft und vielleicht spüren Sie, dass Sie etwas Ruhe brauchen.

Um sich vor ungeplanten Rechnungen, Abbuchungen oder anderen Ansprüchen zu schützen, sollten Sie jetzt noch die Kraft aufbringen und sich um die wichtigsten Formalitäten und Abmeldungen kümmern.

Nachdem der Eintrag im Sterbebuch bereits erfolgt ist, erhalten Sie die Sterbeurkunde, die Sie jetzt für die Abmeldung von Versicherungen, Verträgen und Institutionen brauchen.

Es gibt Stellen, bei denen die Abmeldung automatisch erfolgt und Stellen, bei denen Sie sich aktiv abmelden müssen.

Stellen, bei denen eine Abmeldung im Todesfall aktiv gemeldet werden muss:

  • Arbeitgeber der verstorbenen Person
  • Behörden und Ämter (z.B. Finanzamt, Firmenbuch, Sozialamt, Grundbuch, KFZ Zulassungsbehörde)
  • Versicherungen
  • Grundbuch
  • Banken
  • GIS
  • Vereine
  • Erwachsenenvertretung
  • Religionsgemeinschaften
  • Waffenbesitz-, Jagd-, Fischereiregister
  • weitere Verträge wie z.B. Mobilfunk, Telekabel & Internet

Folgende Stellen werden im Todesfall automatisch durch das Standesamt verständigt:

  • Dachverband der Sozialversicherungsträger
  • Staatsbürgerschaftsevidenzstelle
  • Meldebehörde des letzten Wohnsitzes
  • Wählerverzeichnis
  • Verlassenschaftsgericht
  • Zivildienstserviceagentur
  • Militär (bei österreichischen StaatsbürgerInnen zwischen 17 und 51 Jahren)
  • Statistik Austria
  • Führerscheinregister
  • AMS
  • Jugendhilfe im Falle der Minderjährigkeit

Nutzen Sie unseren Bestattungskostenrechner und erhalten Sie ein unverbindliches Angebot per E-Mail innerhalb von wenigen Klicks.

Trauerbewältigung

Nach einer Bestattung sollten Sie sich zunächst ein bisschen Ruhe gönnen, um das Geschehene zu verarbeiten, bevor Sie die abschließenden Formalitäten erledigen.

Bei der Trauerverarbeitung ist gegenseitiger Halt innerhalb der Familie oder von guten Freunden eine große Hilfe. Bestimmte Rituale, wie das Besuchen der Grabstelle, das regelmäßige Anzünden einer Kerze oder das Verfassen eines Briefes an die verstorbene Person können hilfreich sein.

In Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen helfen sich Trauernde gegenseitig, die Phasen der Trauer zu überwinden.

Professionelle Hilfe sollte man sich suchen, wenn Hinterbliebene nach langer Zeit der Trauer nicht ins Leben zurückfinden, sich Depressionen, Angststörungen oder Süchte entwickeln oder gar Selbstmordgedanken geäußert werden.

Je nach Kollektivvertrag kann es sein, dass man als Hinterbliebener Anrecht auf einen Sonderurlaub (meist im Ausmaß von etwa 3 Tagen) hat, sofern es sich um den Tod eines nahen Angehörigen handelt.

Hier erfahren Sie, was innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Todesfall zu tun ist.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann es möglich sein, nach dem Tod des ursprünglichen Mieters in dessen Mietvertrag einzusteigen. In der Regel kann der Mietvertrag an folgende Personen abgetreten werden: Verwandte in gerader Linie (Kinder, Enkel, Eltern etc.), Ehepartnerin/Ehepartner, Wahlkinder und dann Geschwister.

In diesem Fall muss der betreffende Verwandte allerdings schon einen gewissen Zeitraum in der Wohnung gelebt haben: Bei Verwandten in gerader Linie sind das in der Regel zwei Jahre, bei Geschwistern fünf.

Besteht kein solcher Anspruch, oder verzichtet der Erbe auf einen solchen, wird das Mietverhältnis aufgelöst. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass bei Wohnungsauflösungen auch das Kündigen von z.B. Strom-, Gas- und Telefonverträgen zu erledigen ist.

Hier erfahren Sie, was innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Todesfall zu tun ist.

Der Sterbeort macht einen großen Unterschied im Ablauf. Es unterscheiden sich die Schritte beim Todesfall zu Hause von denen im Spital oder Pflegeheim.

Natürlich kann es vorkommen, dass ein Todesfall in der Öffentlichkeit eintritt oder im Ausland.

Hier erfahren Sie ebenfalls, was innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Todesfall zu tun ist.

Wenn Sie sich für Benu entschieden haben, erfüllen wir im Todesfall wichtige Aufgaben für Sie.

Zunächst wird die/der Verstorbene überführt und anschließend hygienisch erstversorgt. Daraufhin erfolgt, falls notwendig, die kosmetische Aufbereitung und bei Unfällen die Rekonstruktion des Leichnams.

Benu unterstützt Sie außerdem gerne (online oder persönlich) bei der Auswahl eines Sarges oder eine Urne, sowie bei der Auswahl der Bestattungsart.

Sofern Sie dies wünschen, erledigt Benu auch diverse Behördengänge, dazu zählen die Kontaktaufnahme mit dem Standesamt, um die Sterbeurkunde zu erhalten, die Absprache mit dem Friedhofsträger betreffend der Grabstelle, sowie die Organisation einer christlichen oder weltlichen Trauerfeier an.

Das ist je nach Bundesland etwas unterschiedlich. Verbindliche Auskunft können wir Ihnen rasch telefonisch geben unter 0800 88 44 04. Wenn Verstorbene zeitnah in ein geeignetes Kühlhaus verbracht werden (was üblicherweise der Fall ist) liegt die Frist meist zwischen 5 und 10 Tagen nach Ausstellung der Todesbescheinigung.

Noch spätere Termine sind in der Regel nur mit behördlicher Genehmigung möglich, welche aber in der Regel erteilt wird, sofern die Wahrung der Pietät gewährleistet ist und es keine hygienischen Bedenken gibt. Im Falle einer Obduktion oder laufender Ermittlungsverfahren ist eine Verlängerung der Frist auch ohne zusätzliche Genehmigung möglich.

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