Friedhöfe in Wien - Von A wie Aspern bis Z wie Zentralfriedhof

Ines Wancura

Verfasst von

Ines Wancura

22. Dezember 2020lesezeit: 6 minuten

In Wien gibt es eine Vielzahl an Friedhöfen. Wer eineBestattung in Wienplant, sollte also genau über die jeweiligen Angebote der verschiedenen Friedhöfe der Stadt Bescheid wissen.

So etwa, ob Sie einen städtischen oder konfessionellen Friedhof bevorzugen. Vielleicht ist aber auch eine Baumbestattung auf einem der idyllischen Waldfriedhöfe das Richtige für Sie? Benu hat sämtliche Informationen zu den zahlreichen Wiener Friedhöfen für Sie zusammengetragen.

In diesem Artikel erfahren Sie

Friedhöfe in Wien

Das Wichtigste in Kürze

  • In Wien gibt es insgesamt55 Friedhöfe, die derzeit noch belegt werden und zahlreiche bereits stillgelegte Friedhöfe
  • Wien beherbergtstädtische -, konfessionelle -, Natur-undSoldatenfriedhöfesowie denFriedhof der Namenlosen
  • 46der Wiener Friedhöfe befinden sich instädtischer Hand
  • Viele der Friedhöfe, wie zum Beispiel derWiener Zentralfriedhof, gelten als wichtigeSehenswürdigkeitder Stadt
  • Mithilfe von Datenbanken, die von vielen Friedhöfen bereitgestellt werden, können Sie nachVerstorbenen bzw. Gräbern suchen
  • In der Regel werden Verstorbene auf demFriedhof ihrer Stadt oder ihrer Gemeindebeigesetzt

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Friedhof - Woher kommt der Name?

Schon im Mittelalter wurden die Verstorbenen in Wien in direkter Nähe zur Kirche beigesetzt, nämlich auf einem sogenannten"Freithof". Im Unterschied zu den heutigen Friedhofskonventionen war dieser damals ein Ort des öffentlichen Lebens, an dem auch gefeiert und gehandelt wurde.

Im Laufe der Zeit wurden diese "eingefriedeten Orte" (so die Bedeutung von Freithof) dann zum heutigen Friedhof umbenannt.

Die Friedhöfe, die sich im Mittelalter noch in der Innenstadt befanden, wurden im 16. Jahrhundert aus hygienischen Gründen sowie Platzmangelweiter nach außen in die Vorstädtebeziehungsweise Außenbezirke verlegt.

Die hygienischen Umstände waren zum größten Teil der zu der Zeit ausgebrochenen Pest geschuldet, weshalb erstmals auch Friedhöfe außerhalb der Stadtmauern geschaffen wurden.

Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden dann nach und nach alle Friedhöfe innerhalb des heutigen Gürtels geschlossen oder zu Grünflächen umgebaut. Einzig die Kirchengruft des Salesianerklosters, die Kaisergruft und die Stephansgruft durften bestehen bleiben.

Seitdem gibt es, mit Ausnahme des jüdischen Friedhofs in der Rossaukeine Friedhöfe mehr in den inneren Bezirken Wiens.

Arten von Friedhöfen in Wien

In Wien gibt es, wie in vielen anderen Großstädten, eine Vielzahl an verschiedenen Friedhöfen. Diese unterscheiden sich zum Beispiel durch dieKonfessionoder dieBestattungsart.

Im Folgenden sehen Sie alleArten von eigenständigen Friedhöfen, die in Wien zu finden sind. Zusätzlich dazu gibt es einebuddhistische Abteilungam Wiener Zentralfriedhof oder Tiergräber in derFeuerhalle Simmering.

Städtische Friedhöfe Wien

Die meisten Friedhöfe in Wien werden von der "Friedhöfe Wien GmbH" verwaltet. Die46 städtischenFriedhöfe beherbergen insgesamt mehr als550.000 Grabstellenund sind auf 12 Wiener Gemeindebezirke verteilt.

Jährlich finden dort ca.14.000 Bestattungenstatt, darunter Erd- sowieFeuerbestattungen. Die Feuerhalle Simmering beherbergt außerdem einen eignen Urnengarten und einen Tierfriedhof.

Außerdem bieten die Friedhöfe Wien ein eigenes Tool zur Verstorbenensuche an. Benu hat dieDatenbanken zur Gräbersuchealler Friedhöfe in und um Wien zur besseren Übersicht für Sie zusammengefasst.

Hier finden Sie eineListemit allen städtischen Friedhöfen Wiens und deren Adressen:

FRIEDHÖFE WIEN 1-23FRIEDHÖFE WIEN 24-46
Altmannsdorf/ 1120, Stüber-Gunther-Gasse 1Kaiser Ebersdorf/ 1110, Thürnlhofstraße 27
Aspern/ 1220, Langobardenstraße 180Kalksburg/ 1230, Zemlinskygasse 26
Atzgersdorf/ 1230, Reklewskigasse 25Lainz/ 1130, Würzburggasse 28
Baumgarten/ 1140, Waidhausenstraße 52Leopoldau/ 1210, Leopoldauer Platz 77
Breitenlee/ 1220, Breitenleer Straße 231Liesing/ 1230, Siebenhirtenstraße 16
Döbling/ 1190, Hartäckerstraße 65Mauer/ 1230, Friedensstraße 6-16
Dornbach/ 1170, Alszeile 28Meidling/ 1120, Haidackergasse 6
Erlaa/ 1230, Erlaaer Straße 82-90Neustift/ 1180, Pötzleinsdorfer Höhe 2
Essling/ 1220, Gartenheimstraße 34aOberlaa/ 1100, Friedhofstraße 33
Feuerhalle Simmering/ 1110, Simmeringer Hauptstraße 337Ober Sankt Veit/ 1130, Gemeindeberggasse 26
Gersthof/ 1180, Möhnergasse 1Ottakring/ 1160, Gallitzinstraße 5
Grinzing/ 1190, An den langen Lüssen 33Pötzleinsdorf/ 1180, Starkfriedgasse 67
Groß Jedlersdorf/ 1210, Strebersdorfer Straße 4Rodaun/ 1230, Leinmüllergasse 1
Hadersdorf Weidlingau/ 1140, Friedhofstraße 12Siebenhirten/ 1230, Pollakgasse 3
Heiligenstadt/ 1190, Wildgrubgasse 20Sievering/ 1190, Nottebohmstraße 51
Hernals/ 1170, Leopold-Kunschak-Platz 7Simmering/ 1110, Unter der Kirche 5
Hetzendorf/ 1120, Elisabethallee 2Stadlau/ 1220, Gemeindeaugasse 27
Hietzing/ 1130, Maxingstraße 15Strebersdorf/ 1210, Anton-Haberzeth-Gasse 6
Hirschstetten/ 1220, Quadenstraße 11Stammersdorf Ort/ 1210, Unter der Kirche 5
Hütteldorf/ 1140, Samptwandnergasse 6Stammersdorf Zentral/ 1210, Stammersdorfer Straße 244-260
Inzersdorf/ 1230, Kolbegasse 34Süßenbrunn/ 1220, Friedhofweg 282
Jedlesee/ 1210, Audorfgasse 47Südwest/ 1120, Hervicusgasse 44
Kagran/ 1220, Goldemundweg 11Wiener Zentralfriedhof/ 1100, Simmeringer Hauptstr. 234

Der Wiener Zentralfriedhof

Dergrößte und umfangreichste FriedhofsWien ist derZentralfriedhof in Simmering. Mit einer Fläche von2,5 Quadratkilometern, ca.330.000 Grabstellenund rund3 Millionen Verstorbenengehört er sogar zu den größten Friedhofsanlagen in ganz Europa.

Er eröffnete im Jahre 1874 und wurde seither sieben Mal erweitert. Zu seiner Eröffnung galt der Wiener Zentralfriedhof sogar alsgrößter Friedhof Europas. Heute ist er nicht nur einer der bedeutendsten Friedhöfe Wiens, sondern auch eine wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt.

Neben dem städtischen Teil des Friedhofs befinden sich dort außerdemeigene Abteilungen der verschiedensten Konfessionen. So befinden sich am Zentralfriedhof eigene evangelische, jüdische, muslimische, buddhistische, orthodoxe und mormonische Abteilungen. Außerdem finden sich dort Wald- und Kriegsgräber.

Evangelische Friedhöfe Wien

Auch eigene evangelische Friedhöfe beziehungsweise Friedhofsabteilungen sind in Wien zu finden. Eineevangelische Abteilung befindet sich am Zentralfriedhof, zu erreichen über das 3. Tor. Derevangelische Friedhof Matzleinsdorfbefindet sich im 10. Wiener Gemeindebezirk in der Nähe des Matzleinsdorfer Platzes.

Die evangelischen Friedhöfe Matzleinsdorf und Simmering

Derevangelische Friedhof Simmeringöffnete 1904 seine Pforten und wird seither trotz seiner Lage am Zentralfriedhof nicht von der Stadt Wien, sondern einem eigenen Friedhofsausschuss zweier evangelischer Gemeinden verwaltet. Er beherbergt eine eigeneFriedhofskirche und eine Aufbahrungshalle.

Derevangelische Friedhof Matzleinsdorfwurde 1858 als erster heute noch bestehender evangelischer Friedhof Wiens eröffnet.

Auf seinem Gelände befindet sich dieChristuskirche sowie ein russischer Soldatenfriedhofmit 32 Einzelgräbern. Außerdem fanden hier einige berühmte Persönlichkeiten wie zum BeispielFriedrich Hebbelihre letzte Ruhe.

Jüdische Friedhöfe Wien

Jüdische Friedhöfe sind in Österreich im Vergleich zu anderen Konfessionenrelativ häufigvorhanden. Sie zeichnen sich durch eine hohe Dichte der Gräber und Grabsteine aus, da ein Grabplatz nicht neu belegt oder gestört werden darf.

Auch Blumenschmuck ist dort selten anzutreffen, stattdessen werden zum Gedenken kleine Steine auf das Grabmal gelegt.

Die jüdischen Friedhöfe Simmering, Rossau, Floridsdorf, Döbling und Währing

In Wien gibt es insgesamt6 jüdische Friedhöfebeziehungsweise Friedhofsabteile. Einige davon werden heute nicht mehr belegt und sind zurzeit nicht beziehungsweise nur mit vorhergehender Schlüsselabholung begehbar.

Zwei der jüdischen Friedhöfe befinden sich am Wiener Zentralfriedhof an der Simmeringer Hauptstraße in 1110 Simmering. DerAlte Israelitische Friedhofist an Tor I und derNeue Israelitische Friedhofan Tor IV gelegen.

Zusammen beherbergen die Friedhöfe rund140.000 Verstorbene, wobei der Neue Israelitische Friedhof noch heute belegt wird.

Der Friedhof in derRossau/ Seegassewurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut und ist damit der älteste jüdische Friedhof Österreichs. Er wird heute nicht mehr belegt, wird aber seit 2011 von der Gemeinde Wien und dem Bundesdenkmalamt laufend saniert.

Auch diejüdischen Friedhöfe Währing und Floridsdorfwerden heute nicht mehr belegt. Während der Währinger Friedhof derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist, kann für den Friedhof Floridsdorf bei vorheriger telefonischer Anmeldung bei derIsraelitischen Kultusgemeindeein Schlüssel abgeholt werden. Das jüdische Abteil desFriedhofs Döblingist dagegen frei zugänglich.

Katholische Friedhöfe Wien

Selbstverständlich sind in Wien auch römisch-katholische, also sogenanntePfarrfriedhöfezu finden. Christliche Friedhöfe, sowohl römisch-katholische als auch evangelische, können oftmals anParkflächenerinnern, da sie größere Grünflächen besitzen. Solche finden Sie in Wien inNussdorf, Penzingsowie amKahlenberg.

Die Pfarrfriedhöfe Kahlenberg, Nussdorf und Penzing

DerPfarrfriedhof Kahlenbergist auf ebendiesem idyllischen Berg zwischen Weingärten in Wien gelegen und wurde 1878 dort errichtet. Zuvor befand er sich rund um die dort gelegene Kirche.

DerPfarrfriedhof Nussdorfbietet Ihnen erstmals die Möglichkeit, eine Urne an einem Weinstock beizusetzen. Bereits zu Lebzeiten können Sie dort Ihren gewünschten Weinstock auswählen. Im Christen- sowie Judentum gilt der Weinstock als heiliger Strauch und Baum des Lebens.

Während der ehemaligeFriedhof Penzingum die Jakobskirche angelegt war, befindet er sich seit 1859 an seinem heutigen Standort.

Muslimische Friedhöfe Wien

Oft gibt es in Österreich auf christlichen Friedhöfen auch islamische Gräberfelder für die Bewohner der jeweiligen Städte und Gemeinden. Allerdings haben diese Friedhöfe meist keine islamische Bauart, sind also nicht schräg rechteckig angeordnet, um den Verstorbenen denBlick nach Mekkazu gewähren.

In Wien gibt es eine solche Abteilung amZentralfriedhof. In Simmering eröffnete 2008 außerdem der ersteislamische Friedhof Österreichs.

Eine islamische oder auch muslimische Bestattung hat einen besonderen Charakter und läuft nicht wie traditionelle westliche Beisetzungen ab. In unseremRatgeberartikel zur muslimischen Bestattungfinden Sie alle Informationen dazu.

Die islamischen Friedhöfe Wien Liesing und Simmering

AmZentralfriedhofin Simmering existiert bereits seit Mitte der 1970er-Jahre eine eigeneislamische Abteilung. Zusätzlich dazu wurden im Laufe der Zeit eine weitere islamische sowie eine islamisch-ägyptische Abteilung geschaffen, bei denen alle Gräber gen Mekka gerichtet sind.

DerIslamische Friedhofim 23. Bezirk ist der erste eigenständige muslimische Friedhof Österreichs. Insgesamt gibt es nur einen Weiteren im Lande, nämlich in Altach inVorarlberg.

Waldfriedhöfe Wien

Eine wunderschöne Art der Beisetzung, besonders für sehrnaturverbundene Personen, die sich auch mit moderneren Bestattungsmöglichkeiten auseinandersetzen möchten und identifizieren können, ist die sogenannteBaumbestattung.

Wegen des Friedhofzwangs in Österreich gibt es eher wenige Gebiete, in denen Baumbestattungen möglich sind. Es gibt dennoch ein paar Möglichkeiten für eineBaum- oder Waldbestattung in Wien. Darunter der Josefsdorfer Friedhof am Kahlenberg, dieWaldfriedhöfe am Wiener Zentralfriedhof in Simmering, derStammersdorfer Zentralfriedhof, derKlosterwald Wien-Kahlenbergund derWald der Ewigkeit 1140 Wien / Mauerbach.

Eine idyllische und auch kostengünstige Variante bietet derKlosterwald Kahlenberg. Er liegt auf rund 484 Metern mit Ausblick auf Wien. Zwar zählt das Gebiet eigentlich noch zu Niederösterreich, grenzt aber direkt an den 19. Bezirk und ist somit gerade für Wienerinnen und Wiener leicht zu erreichen, egal ob mit Bus oder Auto.

Auch die Kosten sind beim Klosterwald am Kahlenberg überschaubar, denn eine würdevolle Bestattung muss nicht immer teuer sein. Gerne helfen wir Ihnen bei der Ermittlung der Kosten und bereiten ein unverbindliches Angebot für Sie vor:

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Soldatenfriedhöfe Wien

Wie der Name bereits vorwegnimmt, sind Soldatenfriedhöfe für imKrieg gefallene Soldatenerbaut worden. Sie wurden vor allem durch die beiden Weltkriege zahlreich notwendig.

Heutzutage dienen sie alsMahnmale der Geschichteund nicht mehr der Heldenverehrung. In der Regel sind sie kaum oder nur sehr schlicht verziert und bestehen aus Einzelgrabstätten.

Friedhof der Namenlosen

Der Friedhof der Namenlosenbefindet sich wie auch der Zentralfriedhof im 11. Wiener Gemeindebezirk. Genau genommen handelt es sich sogar um zwei Friedhöfe, von denen allerdings nur noch einer als solcher erkennbar ist.

1840 fand am ersten Friedhof der Namenlosen die erste Bestattung einesunbekannten Verstorbenenaus der Donau statt. Der neue Friedhof der Namenlosen beherbergt 104 Wasserleichen, von denen 43 davon identifiziert werden konnten. Die anderen Kreuze tragen die Inschrift „unbekannt“.

Inzwischen wird der Friedhof alsstillgelegtgeführt. Der jüngste Grabstein trägt das Jahr 1953 auf sich.

Jährlich wird dort vom Fischerverein Albern am ersten Sonntag nach Allerheiligen eineGedenkfeierabgehalten. Dabei wird ein selbstgebautes Floß mit Kränzen, Blumen, Kerzen und einem symbolischen Grabstein mit der Inschrift "Den Opfern der Donau" ins Wasser gesetzt.

Wie wähle ich einen Friedhof in Wien

In der Regel werden Verstorbene auf demFriedhof ihrer Stadt oder ihrer Gemeindebeigesetzt.

Es ist aber selbstverständlich ebenso möglich, in derStadt oder Gemeinde der Verwandtschaftbeigesetzt zu werden, sofern ein entsprechenderAntraggestellt wird.

Einen gesetzlichen Anspruch auf einen Grabplatz haben Sie allerdings nur in der Stadt oder Gemeinde, in der Sie vor Ihrem Tod gemeldet waren.

Erkundigen Sie sich diesbezüglich bei der betreffenden Friedhofsverwaltung. Das Team von Benu hilft Ihnen gerne dabei.

Wie ist ein Friedhof organisiert

Wie Sie wahrscheinlich bereits bemerkt haben, sind Friedhöfe in den meisten Fällen inöffentlicher oder kirchlicher Hand.

Somit liegen auch die Verwaltung und der Betrieb in den Händen der Gemeinden und Städten oder örtlichen Glaubensgemeinschaften wie zum Beispiel der katholischen und evangelischen Kirche, der Israelischen Kultusgemeinde oder der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Kirchliche Friedhofsträger sind in der Regel dazu angehalten, sich selbst zu tragen. Ihre Einnahmen generieren kirchliche sowie auch kommunale Friedhöfe jeweils mithilfe derFriedhofsgebührensowie durch Gärtnerarbeit und Grabpflege.

Außerdem gibt es Friedhöfe, die vonStiftungen oder gemeinnützigen Vereinenfinanziert werden. Ein Beispiel sind Soldatenfriedhöfe, die durch das schwarze Kreuz finanziert werden.

Private Friedhofsträger im traditionellen Sinne gibt es aufgrund der Bestattungsgesetze bislang nicht. Allerdings sindNaturbestattungenund die damit verbundenen Bestattungsanlagen zum Teil inprivater Hand.

Was besagt die Friedhofsordnung

Prinzipiell verfasstjeder Friedhofsträger seine eigene Friedhofsordnung, in der die Pflichten, Verbote und Rechte zusammengefasst sind, wobei sie sich an das in Wien herrschendeFriedhofs- und Bestattungsrechthalten müssen.

In der Friedhofsordnung finden Sie wichtige Informationen wie Öffnungszeiten, gewerbliche Tätigkeiten, Nutzungsrechte und Ruhefristen von Grabplätzen sowie zu Beisetzungen und Trauerfeiern.

Außerdem beinhalten sie die Gebühren für die Friedhofsnutzung und Bestimmungen zur gärtnerischen und künstlerischen Gestaltung des Friedhofs und der Gräber.

Verstorbenen- und Gräbersuche

Mit derVerstorbenensuche in Wienhat jeder die Möglichkeit, nach Verstorbenen beziehungsweise deren genauen Beisetzungsort zu suchen.

Zu diesem Zweck bieten die Friedhöfe Wien sowie die Israelitische Kultusgemeinde und der evangelische Friedhof Matzleinsdorfeigene SuchmaschinenbeziehungsweiseOnline-Datenbankenan, die Ihnen die Suche erleichtern sollen.

Wie viele Friedhöfe gibt es in Wien?

In Wien gibt es55 Friedhöfe, die derzeit noch belegt werden.46davon befinden sich instädtischer Hand, die anderen sindkonfessionelle Friedhöfe oder Waldfriedhöfe. Darunter zum Beispiel der Evangelische Friedhof Matzleinsdorf oder der Islamische Friedhof Wien oder der Pfarrfriedhof Nussdorf. Weiters gibt es zahlreiche bereits stillgelegte Friedhöfe.

Welche Arten von Friedhöfen gibt es in Wien?

In Wien gibt es, wie in vielen anderen Großstädten, eineVielzahl an verschiedenen Friedhöfen. Diese unterscheiden sich zum Beispiel durch dieKonfession oder die Bestattungsart. So finden Sie in Wien städtische Friedhöfe, konfessionelle Friedhöfe, Naturfriedhöfe, Soldatenfriedhöfe sowie den Friedhof der Namenlosen.

Wie kann ich ein Grab finden?

Um das Grab eines Verstorbenen zu finden, helfen Ihnen die jeweiligenDatenbanken der Friedhöfe.Einige davon bieten einOnline-Recherchetool, in dem Sie selbstständig nach einer Person suchen können. Sie können jedoch auch direkt bei derFriedhofsverwaltunganfragen und diese um Auskunft bitten.

Wie suche ich einen Friedhof in Wien aus?

In der Regel werden Verstorbene auf demFriedhof ihrer Stadt oder ihrer Gemeindebeigesetzt. Es ist aber selbstverständlich ebenso möglich, in derStadt oder Gemeinde der Verwandtschaftbeigesetzt zu werden, sofern ein entsprechenderAntraggestellt wird.

Standorte Bestattung Benu

18. Bezirk

Benu Bestattung & Vorsorge
Anastasius-Grün-Gasse 11/1-2
1180 Wien

7. Bezirk

Benu Bestattung & Vorsorge
Burggasse 5
1070 Wien

Quellen

Wikipedia-Friedhof der Namenlosen

IGGÖ-Islamische Friedhöfe

Friedhöfe Wien-Friedhöfe Wien

Wikipedia-Islamischer Friedhof Wien

Israelitische Kultusgemeinde-Israelische Friedhöfe in Wien

Wikipedia-Wiener Friedhöfe

Pfarre Kahlenbergdorf-Pfarrfriedhof Kahlenberg

Pfarrfriedhof Penzing-Pfarrfriedhof Penzing

Pfarre Nussdorf-Pfarrfriedhof am Nussberg

Wikipedia-Wiener Zentralfriedhof

Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf-Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf

friedhoefe.trauer.de-rechte und Regeln auf dem Friedhof

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