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Grabpflege - Die Basics für die Grabbepflanzung

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Severin Schulz

Verfasst von Severin Schulz

28. Januar 2022Lesezeit: 4 Minuten

Severin Schulz

Inhaltsverzeichnis

Grabpflege und Grabgestaltung - Das Wichtigste in Kürze

  • Üblicherweise ist die Person, die das Grabnutzungsrecht erworben hat, für die Pflege der Grabstelle verantwortlich.
  • Sollte der oder die Verstorbene zu Lebzeiten ein Grab gekauft haben, geht das Grabnutzungsrecht auf die Erben über.
  • Die Angehörigen eines Verstorbenen haben die Pflicht, sich nicht nur um die Organisation der Beisetzung, sondern auch um die Pflege der Grabstelle zu kümmern.
  • In Österreich dürfen auf Gräbern keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
  • Organisches und mineralisches Düngen, etwa mit Komposterde, ist jedoch erlaubt.
  • Sandiger und lehmhaltiger Boden sind für die Grabpflege nicht perfekt. Lehmiger Boden lässt sich jedoch mit Sand anreichern und wird dadurch bepflanzbar.
  • Grabpflege ist ein wichtiger Teil der Trauerarbeit
  • Urnengräber können nach der Beisetzung sofort bepflanzt und gestaltet werden.
  • Bei einer Erdbestattung muss sich die Erde zunächst noch setzen. Dies dauert rund sechs bis zwölf Monate.
  • Bei den Naturbestattungsarten wie Waldbestattung oder Seebestattung entfällt die Grabpflege.
  • Sie können sich für eine Dauerbepflanzung oder eine Wechselbepflanzung entscheiden.
  • Sie können eine Dauergrabpflege bei einer Friedhofsgärtnerei in Auftrag geben.

Alles über Grabpflege und Grabgestaltung, sowie Bepflanzungstipps erfahren Sie in diesem Artikel.

Trauerfloristik - Ein Blumengruß zum Abschied

  • Trauerkränze sind ein wichtiger Bestandteil der Bestattungskultur und Symbol für die Ewigkeit sowie den Sieg der innigen Verbundenheit über den Tod.
  • Die Kleidung auf einer Beerdigung ist meist dunkel - umso heller darf die Trauerfloristik ausfallen.
  • Die häufigsten Trauerblumen sind Rosen, Tulpen, Nelken, Lilien, Efeu, Chrysanthemen.
  • Trauerkränze werden nach Größe, Aufwand, verwendeten Materialien berechnet und sind meist recht teuer.
  • Je näher man dem oder Toten stand, desto prächtiger sollte der Kranz ausfallen.
  • Es ist üblich, dass mehrere Personen für einen Trauerkranz zusammenlegen.

Alles über die Bedeutung der verschiedenen Blumen in Trauerkränzen, Blumenwahl, Texte für die Trauerschleife finden Sie in unserem Artikel "Ein Abschied mit Blumen - Trauerfloristik und Grabblumen"

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Wer zahlt für die Grabpflege? Wer ist verantwortlich?

Die Kosten für die Grabpflege müssen von der Person getragen werden, die das Grabnutzungsrecht erworben hat. Hat der oder die Verstorbene bereits zu Lebzeiten eine Grabstelle gekauft, so wird das Grabnutzungsrecht und somit auch die Pflicht zum Tragen der Kosten für die Grabpflege vererbt. Wenn man zu weit von der Grabstelle entfernt wohnt oder keine Zeit hat, sich zu kümmern, kann man einen Friedhofsgärtner mit der Pflege beauftragen.

Wurde etwa eine Friedhofsgärtnerei vom Nutzungsrechtsbesitzer mit der Grabpflege beauftragt, ist diese auch nach dem Ableben des Besitzers noch für die Grabpflege verantwortlich, jedenfalls für die Laufzeit der Vertragsdauer. Erben sind nicht befugt, solche Verträge zu stornieren, wenn diese noch zu Lebzeiten von dem Nutzungsrechtsbesitzer unterzeichnet wurden.

Das kostet die Grabpflege – Tabelle mit Beispielen

Die genauen Kosten sind abhängig von der Art des Grabes, der Größe des Grabes, der Pflegedauer und dem jeweiligen Anbieter. Durchschnittlich sollten Sie mit folgenden Ausgaben rechnen:

Grabpflege Kosten
Neuanlage ca. 500 bis 1000€
Basispflege (Gießen, Unkraut entfernen usw.) ca. 100€ pro Jahr
Bepflanzung ca. 100€ pro Jahr
Blumenschmuck an Gedenktagen ca. 100€ pro Jahr

Wenn Sie eine Dauergrabpflege über ca. 20 Jahre bei einer Friedhofsgärtnerei in Auftrag geben, sollten Sie insgesamt mit folgenden Kosten rechnen:

Grabart Kosten für 20 Jahre
Urnengrab ca. 4000 bis 5000€
Reihengrab ca. 5000 bis 7000€
Doppelgrab ca. 6000 bis 9000€

blühendes grab mit blumen

Naturbestattung als pflegeleichte, günstige Alternative

Es lohnt sich, alternative Bestattungsarten in Erwägung zu ziehen. Da einige Naturbestattungsarten ganz ohne anfallende Grabpflegekosten auskommen, bieten sie eine echte Alternative zu herkömmlichen Friedhofsbestattungen.

Benu unterstützt Sie gerne bei Ihrer Entscheidung und hilft Ihnen bei der Klärung noch offener Fragen zur Grabpflege und Grabgestaltung.

Über unsere Bestattungsvorsorge können Sie sich bereits jetzt schon Ihr persönliches Bestattungsvorsorgepaket erstellen und selbst über die Zuständigkeit der Pflege Ihres Grabes bestimmen. Falls Sie mehrere Informationen diesbezüglich benötigen – Benu ist jederzeit telefonisch oder per Mail für Sie erreichbar.


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