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Danksagung: Die richtigen Dankesworte nach einem BegrÀbnis

Maria Steinwender

Verfasst von Maria Steinwender

3. November 2021 – Lesezeit: 6 Minuten

Maria Steinwender

Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt, und macht oft sprachlos. In dieser schmerzhaften Zeit sind Beileidsbekundungen ein Trost und helfen bei der TrauerbewĂ€ltigung. Als Hinterbliebene oder Hinterbliebener kann man sich dafĂŒr mit einer Danksagung erkenntlich zeigen. GrundsĂ€tzlich gibt es dafĂŒr mehrere Wege.

Was sind Danksagungen nach Beerdigungen?

WĂ€hrend der Trauer nach dem Tod einer geliebten Person erhalten Angehörige viel Beistand durch Verwandte, Bekannte und Freunde. Etwa durch Zuwendungen fĂŒr die Beisetzung, beispielsweise in Form von TrauerkrĂ€nzen, die Erledigung von Organisatorischem oder durch liebevolle Worte des Trostes. Das Umfeld leistet in dieser schweren Zeit einen wertvollen Beitrag.

Es ist ein schöner Brauch, nach einer Beerdigung all denjenigen zu danken, die durch ihre Hilfe und Anwesenheit, durch Anteilnahme in Wort und Schrift gezeigt haben, dass man in all der Trauer nicht allein ist. Dies kann in persönlicher Form geschehen, mittels Danksagungskarte oder auch als Annonce in einer Zeitung. Auch vorgedruckten Karten zum Thema Danksagung und Trauer können persönliche Worte hinzugefĂŒgt werden.

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Wann verschickt man Danksagungen nach Beerdigungen?

In der christlichen Tradition wird sechs Wochen nach dem Todesfall das Seelenamt, auch Sechs-Wochen-Amt genannt, gelesen. Dieser Zeitraum war ursprĂŒnglich auch fĂŒr Danksagungen voreinberaumt. In diesem Fall bietet die Danksagungskarte zugleich die Gelegenheit, auf diese Messe hinzuweisen und Zeit und Ort bekanntzugeben.

Als guter Zeitrahmen gelten drei Wochen. Generell gilt: Es sollten zwischen Beisetzung und Danksagung ein paar Wochen Abstand liegen. Danksagungsanzeigen in Zeitungen erreichen in der heutigen Zeit, in der alle Familienmitglieder und Verwandte verstreut leben, lĂ€ngst nicht mehr alle, die der oder dem Verstorbenen nahestanden. Darum ist eine eigens gedruckte oder handgeschriebene Karte ein guter Weg, sich fĂŒr die Anteilnahme oder sĂ€mtliche Dienste und den Trost zu bedanken.

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Beim Aufsetzen der Danksagung sind wir von Benu Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.Falls Sie mehrere Informationen diesbezĂŒglich wĂŒnschen oder Fragen haben – Benu ist jederzeit telefonisch oder per Mail fĂŒr Sie erreichbar.


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Arten der Danksagung: Per Karte, Annonce oder persönlich

GrundsĂ€tzlich gibt es verschiedene Wege, seinen Dank bezĂŒglich einer Beileidsbekundung zum Ausdruck zu bringen - entweder als Text und gesprochenes Wort.

Es bietet sich die Möglichkeit einer Dankesrede, der klassische Versand von Trauerdanksagungskarten und das Schalten einer Traueranzeige in der lokalen Zeitung. Jede Form der Trauerdanksagung hat ihre Vor- und Nachteile und erreicht einen jeweils unterschiedlichen Kreis an EmpfÀngern.

Viele Angehörige bedanken sich fĂŒr die UnterstĂŒtzung meist mittels Trauer-Dankeskarten. Diese Art der Trauer-Danksagung gilt als sehr persönlich, vor allem wenn Sie die Karten selbst gestalten und drucken lassen. Gleichzeitig erhalten die EmpfĂ€nger durch die Danksagungskarte eine zusĂ€tzliche Erinnerung an die verstorbene Person.

Eine Dankesrede im Rahmen der Trauerfeier ist die persönlichste Form der Trauer Danksagung. Die Rede ermöglicht es, die Danksagung von Angesicht zu Angesicht auszusprechen und ist daher an IndividualitĂ€t und Emotionen nicht zu ĂŒberbieten. Unter UmstĂ€nden ist die Dankbarkeit so groß, dass sie sich nicht auf ein paar handschriftliche Zeilen und eine schöne Karte beschrĂ€nken lĂ€sst.

Bitte beachten Sie: Eine Beisetzung ist eine belastende Angelegenheit. Nicht jeder ist mental dazu in der Lage, eine Rede vor den TrauergĂ€sten zu halten, geschweige denn individuell auf alle KondolenzwĂŒnsche und guten Gesten einzugehen. Außerdem erreicht eine Rede nur diejenigen Personen, die in dem Moment anwesend sind und vermutlich nicht alle, die Sie in dieser schweren Zeit unterstĂŒtzt haben. Diese werden somit nicht persönlich angesprochen.

Die Trauerdanksagungskarte ist die klassischste Variante der Danksagung nach einem Sterbefall. Sie ist trotz des fehlenden Kontakts von Angesicht zu Angesicht persönlich und pietĂ€tvoll. Heutzutage lassen sich nahezu ĂŒberall Danksagungskarten zur Trauer individuell mit eigenen Bildern und Texten gestalten. Auf diesem Weg haben Sie die Möglichkeit, ein besonderes ErinnerungsstĂŒck an den bzw. die Verstorbene*n zu kreieren, welches Sie mit allen Menschen, die Ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht haben, teilen können.

Eine weitere Variante der Trauerdanksagung ist das Schalten einer Anzeige in der örtlichen Zeitung. Dies erreicht einen großen Personenkreis und hebt die Dankesanzeige aufgrund der hohen Reichweite in die Öffentlichkeit. So erfahren möglicherweise auch Menschen von dem Todesfall, welche davon nichts wussten, Ă€hnlich einer Todesanzeige. Sie erreicht auch möglicherweise die eine oder andere Person, die bei einer Trauerrede oder Karte unter UmstĂ€nden nicht berĂŒcksichtigt worden wĂ€re. Menschen, die außerhalb des Verteilungsgebietes wohnen oder die Zeitung nicht abonnieren, erreicht diese Anzeige nicht.

Durch die recht allgemeine und nicht gezielte Ansprache einzelner Personen ist die Zeitungsanzeige weniger persönlich als die Trauerrede oder die Trauerdanksagungskarte. Je nach Zeitungsverlag und GrĂ¶ĂŸe der Anzeige, können auch geringe bis hohe Kosten auf Sie zukommen.

Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen: Alle drei Möglichkeiten haben ihre Daseinsberechtigung und sind in jedem Fall eine pietĂ€tvolle Geste. Überlegen Sie sich, welche Form der Danksagung fĂŒr Sie in Frage kommen kann und auf welche Kriterien Sie am meisten Wert legen.


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Aufbau von Texten fĂŒr schriftliche Danksagungen auf Beileidsbekundungen

  • Trauerspruch - Optional

Bei einer Danksagung ist es ĂŒblich, einen Trauerspruch zu verwenden. Dieser kann jedoch auch weggelassen werden. Auch sind SprĂŒche, die Trost spenden oder auf der Trauerfeier verlesen wurden, besonders geeignet.

  • Dankesworte fĂŒr die Anteilnahme

Dies ist der wichtigste Teil. Dankesworte sollten unbedingt aufrichtig sein und von Herzen kommen. Überlegen Sie sich, wofĂŒr Sie im individuellen Fall besonders dankbar waren.

  • Daten des bzw. der Verstorbenen mit Foto - Optional

Gerne können Sie, wie bei der AnkĂŒndigung des Sterbefalls, erneut die Daten des bzw. der Verstorbenen nennen und ein Foto abbilden. Bei den Daten werden Vor-, Nach- und ggf. Geburtsname sowie Geburts- und Sterbedatum genannt.

  • Nennung der Angehörigen

Damit der Absender ersichtlich wird, werden wie bei der Todesanzeige die direkten Angehörigen genannt. Alternativ können Sie auch “Im Namen aller Angehörigen” danken.

  • Einladung zum Seelenamt - Optional

Falls Sie ein Sechswochenseelenamt begehen, können Sie die Danksagung gleichzeitig als Einladung zu diesem Anlass nutzen. Formulieren Sie hierzu als Abschluss einen entsprechenden Satz mit den wichtigsten Eckdaten (Ort, Datum, Uhrzeit).

  • Ort und Datum

Trauerdanksagungkarten werden am Ende mit Nennung von Ort und Datum abgeschlossen. Bei Zeitungsanzeigen ist dies obsolet.

Inspiration und Muster fĂŒr Danksagungskarten nach einem Todesfall

Bestattungsunternehmen bieten hĂ€ufig TextvorschlĂ€ge und verschiedene Muster fĂŒr Danksagungen an. Die Angehörigen bedanken sich meist allgemein fĂŒr „Blumen- oder Kranzspenden" oder „fĂŒr die Worte der Anteilnahme" oder „fĂŒr die erwiesene Anteilnahme". Den anwesenden Bekannten bei der Beisetzung dankt man, dass sie den Verstorbenen bzw. die Verstorbene auf dem letzten Weg begleitet haben.

Der Text aller Danksagungen, ob bei Zeitungsanzeige, Karte oder Trauerbrief, sollte möglichst persönlich abgefasst sein. Besonders positiv ist es, wenn die gedruckten Danksagungen persönlich unterschrieben werden oder wenn die persönliche Unterschrift abgedruckt wird.

Die Geste allein zĂ€hlt? FĂŒr Dankeskarten gilt das nicht. Man kann sich inspirieren lassen, doch eine Formulierung im eigenen Wortlaut mit persönlichem Touch ist ideal. Wenn Sie unsicher sind, können Sie ein Beispiel verfassen und sich Feedback von Freunden oder der Familie einholen.

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Do's und Don'ts fĂŒr Danksagungskarten

Unpersönliche Anreden sollten vermieden werden, ebenso Lebensweisheiten und Floskeln, die RĂŒckschlĂŒsse auf den eigenen Zustand lassen. Ein „Die Zeit heilt alle Wunden“, „Das Leben geht weiter“, „Jetzt hat er/sie keine Schmerzen mehr“ hilft niemandem und hat keinerlei Relevanz. Überlegen Sie sich: Woher und wie lange kennt der EmpfĂ€nger den oder die Verstorbene:n? Welche schönen gemeinsamen Augenblicke gab es mit der Person?

Die Ă€ußere Form einer Danksagungskarte ist ebenso wichtig und sollte dem Anlass entsprechen. Farbenfrohe Produkte sind im individuellen Fall abzuwĂ€gen. Mit weißem oder cremefarbenem, hochwertigem Briefpapier und passendem Umschlag ist man auf der sicheren Seite.

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Textbeispiele fĂŒr Danksagungskarten im Trauerfall

  • Es ist so schwer, einen lieben Menschen zu verlieren; es ist wohltuend, so viel Anteilnahme zu empfangen. DafĂŒr danken wir von Herzen.

  • Herzlichen Dank fĂŒr die Begleitung auf **** letzten Weg, fĂŒr eine liebevolle Umarmung, fĂŒr tröstende Worte, fĂŒr die schönen Blumen und KrĂ€nze, fĂŒr alle Zeichen der Liebe und Freundschaft.

  • Danke an alle, die ihr Beileid bekundet haben.Danke an alle, die uns schriftlich kondoliert haben.Danke an alle, die zur Trauerfeier gekommen und uns Blumen ĂŒberbracht haben.Danke fĂŒr jede schöne Geste und jedes gute Wort, das uns gezeigt hat, dass wir in der Trauer nicht allein sind.

  • Es ist ein Trost zu wissen, dass wir in unserer Trauer nicht alleine sind.WĂ€hrend der langen Krankheit und in der Stunde des Abschiedes haben wir erfahren,wie viel Zuneigung **** entgegengebracht wurde.Wir danken allen fĂŒr die vielen Zeichen der Anteilnahme.

  • Abschied nehmen von einem geliebten Menschen bedeutet Trauer und Schmerz, aber auch Dankbarkeit und liebevolle Erinnerung. Wir danken allen, die Ihre Freundschaft, Liebe und Verbundenheit durch ein stilles Gedenken, Blumen, Briefe und durch die Begleitung zum Grab zum Ausdruck brachten.

  • Danke fĂŒr das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben; fĂŒr einen HĂ€ndedruck, wenn Worte fehlten; fĂŒr alle Zeichen der Liebe und Freundschaft; fĂŒr ein stilles Gebet. Die vielen Beweise der Anteilnahme waren uns ein Trost in den schweren Stunden.

  • Herzlichen Dank allen, die **** im Leben ihre Zuneigung und Freundschaft schenkten, ihrer/ihm im Tode gedachten und uns in stiller Verbundenheit ihre Anteilnahme erwiesen haben. Sie/Er wird immer in unseren Herzen bleiben.

  • Es schmerzt sehr, einen so guten Menschen zu verlieren. Es gibt uns aber Trost, zu wissen, dass so viele **** gern hatten. Deshalb danke ich fĂŒr das tröstende Wort- gesprochen oder geschrieben-, fĂŒr den HĂ€ndedruck, wenn die Worte fehlten, fĂŒr Blumen, KrĂ€nze und Zuwendungen zur Grabgestaltung und fĂŒr die Begleitung auf seinem/ihren letzten Weg.

  • Leider ist es uns nicht möglich, allen einzeln zu danken, die uns in den schwerenStunden des Abschieds von **** Freundschaft, Zuneigung und Trost entgegengebracht haben. Die vielen Beweise der Verbundenheit und Anteilnahme haben uns sehr berĂŒhrt. Danke dafĂŒr.

  • Er/Sie wird immer in unseren Herzen bleiben. Wir danken allen fĂŒr die Anteilnahme.

  • Wir danken herzlich fĂŒr die Anteilnahme am Tod unseres lieben Vaters/unserer lieben Mutter, Schwiegervaters/Schwiegermutter, Opas/Oma und Bruders/Schwester. Er/Sie fehlt uns sehr.

Überlassen Sie nichts dem Zufall und denken Sie heute schon an morgen!

HĂ€ufig gestellte Fragen

In einer Danksagung können sich die Angehörigen des oder der Verstorbenen fĂŒr UnterstĂŒtzung und tröstende Worte wĂ€hrend der schweren Zeit nach einem Todesfall bedanken.

In der christlichen Tradition wird ĂŒblicherweise sechs Wochen nach dem Todesfall das Seelenamt gelesen. Dieser Zeitraum galt frĂŒher auch als Zeitspanne fĂŒr Danksagungen.In der Regel gilt jedoch: Drei Wochen nach dem Tod sollten sich die Hinterbliebenen fĂŒr die Beileidsbekundungen bedanken.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie man sich fĂŒr Beileidsbekundungen bedankt: Mittels Danksagung in den Tageszeitungen oder gedruckte Karten bzw. Briefe (wie Trauerbriefe). Außerdem kann man sich auch persönlich bedanken.

Quellen

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