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Severin Schulz

Verfasst von Severin Schulz

11. November 2021Lesezeit: 5 Minuten

Severin Schulz

Wenn man stirbt, wird man beerdigt. Klar, oder? So war das zumindest in Österreich über die Jahrhunderte hinweg. Hierzulande entschieden sich viele, aus Tradition und Glauben heraus, für eine Erdbestattung. Seit einigen Jahren erlebt das traditionsreiche Gewerbe der Bestatterinnen und Bestatter aber einige Veränderungen. Hier erfahren Sie, welche Trends es bei der Bestattungskultur gibt, und wie man für seine Bestattung nach Wunsch vorsorgen kann.

Wir bei Benu reagieren auf diese gesellschaftlichen Veränderungen mit angepassten Dienstleistungs- und Beratungsangeboten. Etwa durch Informations- und Beratungsangebote über Internet und Telefon. So stehen wir Ihnen jederzeit telefonisch unter 01 907 68 85 für alle Fragen zur Verfügung.

Wandel der Bestattungskultur in Österreich

Wie bereits erwähnt, ist die traditionelle Erdbestattung heute nicht mehr das Nonplusultra bei Bestattungen. Die Einäscherung in einem Krematorium, auch Feuerbestattung genannt, löst diese immer öfter ab. Der Anteil der Einäscherungen von Verstorbenen liegt heute bei mehr als 40 Prozent, wobei die Tendenz steigend ist (siehe nachstehende Infografik).

In Österreich gibt es regionale Unterschiede bezüglich Feuer- oder Erdbestattung: So lassen sich in Westösterreich 3 von 4 Menschen nach dem Tod einäschern, in Ostösterreich 1 von 4 Menschen. Doch warum wird die Feuerbestattung allgemein immer beliebter?

Anteil der Kremierungen in Prozent seit 1995, Datenquelle: Wiener Zeitung

Der Trend entwickelt sich ganz klar weg von Traditionen hin zur Individualisierung und zur Kosten-Nutzen-Rechnung: Welche ist die günstigste Bestattung, wo muss man am wenigsten Pflegeaufwand betreiben?

Charakteristisch für den modernen Bestattungsmarkt ist die Zunahme an Gestaltungsmöglichkeiten, Grabarten und Bestattungssorten. Das Bestattungsverhalten ist sowohl vom Einkommen als auch von der Region abhängig.

Demnach lässt sich die Entwicklung der Bestattungskultur in drei Typen einteilen:

  • miniaturistisch-anonymisierend
  • naturreligiös-ökologisch
  • ästhetisch-performativ

Der miniaturistisch-anonymisierende Typ nennt als Beispiel die Bestattung auf einem anonymen Gräberfeld. Hierbei fehlt die Kennzeichnung der Grabstätte oder ein individuelles Grabmal. Diese Entwicklung macht das Ende der jahrhundertealten Tradition des individuellen und familienbezogenen Grabes deutlich sowie das Ende ortsbezogener Beziehungen zwischen den Generationen und der bürgerlichen Muster von Beziehungen (Familie, soziale Klasse, Konfession).

Eine entgegengesetzte Entwicklung verkörpert der naturreligiös-ökologische Typ. Dieser wird als wichtigste Trend der Bestattungs- und Erinnerungskultur des 21. Jahrhunderts genannt. Sie beschreibt die Aufgabe des Friedhofs als Bestattungs- und Erinnerungsort. Entscheidend für diese Entwicklung sind Baumbestattungen, Seebestattungen (auch Donaubestattung genannt) und Almwiesenbestattungen. Die Nachfrage nach diesen neueren Bestattungsarten ist rasant gestiegen: 2020 lag etwa der Anteil der Baumbestattungen bei über 20% aller Bestattungen.

Der ästhetisch-performative Typ kommt selten vor, doch zeigt auch dieser eine deutliche Zunahme. Gemeint ist unter anderem die Pressung eines Erinnerungsdiamanten. Das Schmuckstück kann immer getragen werden und wird als Darstellung eines geehrten und sinnvollen Lebens betrachtet. Es ist spannend, die kreativen Anwendungsmöglichkeiten zu beobachten, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auftauchen werden.

mevisto_schmuck_13.jpg

Fazit

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Trend zur Individualisierung der Bestattung analog zur Individualisierung des Lebens weiter zunehmen wird. Zudem spielt, trotz aller Wünsche nach Individualisierung, Pragmatismus in Zeiten von verstreut lebenden Familien eine immer größere Rolle. Nahe Angehörige sind immer häufiger nicht an dem Ort der Bestattung und können sich daher nicht um die Grabpflege kümmern. Das treibt die Nachfrage nach pflegefreien Bestattungsarten, wie etwa der eben genannten Waldbestattung, an.

Fest steht: Der Tod ist so individuell wie das Leben der Einzelnen. Viele tragen dem Rechnung, indem sie bereits zu Lebzeiten darüber nachdenken, wie sie bestattet werden möchten, und auch die diesbezügliche Verantwortung selbst in die Hand nehmen.Wie kann man sichergehen, dass man eines Tages tatsächlich die Bestattung bekommt, die man sich wünscht?

Was ist eine Bestattungsvorsorge und wozu brauche ich das?

Mithilfe einer Bestattungsvorsorge kann man sämtliche Wünsche für die eigene Bestattung vertraglich festhalten.

Dies hat einerseits den Zweck, als Vorsorgender alles bis ins Detail geregelt zu wissen und ein Gefühl von Sicherheit zu erhalten: Dass die eigene Beerdigung so gestaltet wird, wie man sie sich selbst gewünscht hat. Die Bestattungsplanung deckt für Vorsorgende allerdings noch einen weiteren Aspekt ab. Meist reicht es nicht, die inhaltlichen Wünsche schriftlich festzuhalten, etwa mittels Bestattungsverfügung. Um die Wünsche finanziell abgesichert zu wissen und die eigenen Angehörigen zu entlasten, sollte auch finanziell vorgesorgt werden, und zwar in dem Ausmaß, der der eigenen Wunschbestattung entspricht.

Hier bietet sich ein Treuhandkonto an - eine kostengünstige und einfache Möglichkeit, finanziell für die Bestattung nach Wunsch vorzusorgen. Dabei werden die berechneten Bestattungskosten auf einem eigens dafür eingerichteten und zweckgewidmeten Konto hinterlegt.

Dies ist eine einmalige Zahlung, die Versicherungsgebühren spart und dem Wunsch der inhaltlichen und finanziellen Vorsorge zu 100% gerecht wird.

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Was kostet eine Bestattungsvorsorge mittels Treuhandkonto?

An Gesamtkosten sollten einerseits die Kosten für die Einrichtung der Vorsorge bzw. des Kontos und andererseits die Kosten für die eigentliche Bestattung unterschieden werden:

Die Kosten für ein Treuhandkonto bei Benu belaufen sich auf 99€. Dies umfasst die Einrichtung des Kontos für die vorsorgende Person, die Verwaltung des Kontos über die Laufzeit und die Erstellung der notwendigen Verträge. Dazu kommen noch die Kosten für die Bestattung selbst.

Benu Treuhandkonto: Wie funktioniert das?

Das Treuhandkonto für die Bestattungsvorsorge von Benu ist bei der Bank Austria (Unicredit Bank Austria) eingerichtet und wird von der BDO Austria GmbH als einer der renommiertesten Steuerberatungs- und Wirtschaftstreuhandkanzleien Österreichs verwaltet.

Durch eine Bestattungsplanung werden zunächst die geschätzten Kosten und damit der voraussichtliche Vorsorgebetrag erhoben.

Falls Sie sich für einen Bestattungsvertrags mit Benu als ausgewähltem Bestatter entscheiden, wird danach die vertragliche Grundlage für die Einrichtung und die Einzahlung auf das Konto durch den Vorsorgekunden geschaffen.

Sämtliche Modalitäten sind im Bestattungsvertrag, aber auch in einem Rahmentreuhandvertrag zwischen Benu als Bestatter und der BDO als Treuhänder geregelt.

Benu berät Sie gerne dazu unter 01 907 68 85 oder kontakt@benu.at.

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