20. Oktober 2020

lesezeit: 5 minuten

Begräbnis

Stefan Atz

Verfasst von:
Stefan Atz

Fotographie eines Blumengestecks bei einer Trauerfeier.

Begräbnis, Beisetzung & Beerdigung

Unterschied zwischen Begräbnis, Bestattung und Beisetzung

Die drei Begriffe, die heute als Synonyme verwendet werden, hatten ursprünglich unterschiedliche Bedeutungen.

Für die Verbringung des Leichnams unter die Erde hat man ursprünglich die Begriffe Begräbnis oder Beerdigung verwendet.

Inzwischen verwendet man den Begriff auch für die Beisetzung der Urne bei alternativen Bestattungsformen zum Beispiel einer Baumbestattung, See- oder Flussbestattung und weiteren Arten der Naturbestattung.

Der Begriff Bestattung beschreibt den gesamten Ablauf nach dem Todesfall – die Trauerfeier samt Trauerrede bis hin zur Beisetzung.

Mit Beisetzung ist die Übergabe der/des Verstorbenen an die Grabstätte gemeint. Viele Menschen machen bei der Verwendung der Begriffe Begräbnis, Bestattung, Beerdigung oder Beisetzung keinen Unterschied mehr und meinen damit die gesamte Zeremonie.

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Welcher Bestatter ist zuständig?

Viele Menschen entscheiden sich aufgrund von Empfehlungen oder eigener Recherche für einen Bestatter. Grundsätzlich können Sie jeden Bestatter beauftragen, unabhängig vom Sterbeort oder auch von Ihrem Wohnort.

Achten Sie beim Vergleich von Angeboten auf :

  • transparente Kostenübersicht
  • vollständige Auflistung aller Bestandteile z.B externe Gebühren und Friedhofskosten)
  • ein schriftliches Angebot
  • Rezensionen und Meinungen von Kunden z.B auf Google
  • Verfügbarkeit über Telefon, persönlichen Kontakt oder Whatsapp

Welche Bestattungsart soll ich wählen?

Einen Überblick über die verschiedenen Bestattungsarten finden Sie hier.

Die Entscheidung welche Begräbnisform nun die Richtige ist, ist nicht immer einfach und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Was waren die Wünsche der verstorbenen Person oder wie stellt man sich selbst das Begräbnis eines geliebten Menschen fest:

Prinzipiell unterscheidet man zwischen Erdbestattung und einer Feuerbestattung.

Bei einer Erdbestattung wird der Sarg auf einem Friedhof beigesetzt. Dies ist die traditionellste Form der Bestattung in Österreich.

Bei einer Feuerbestattung findet grundsätzlich immer zuerst eine Kremation (Verbrennung) statt. Die Asche der verstorbenen Person wird in der Folge in eine Aschekapsel und in eine Schmuckurne gegeben. Im Anschluss daran gibt es verschiedene Arten, wie man mit der Urne verfährt.

Eine Grabbeisetzung der Urne am Friedhof ist möglich und kann vom Ablauf wie eine traditionelle Erdbestattung gestaltet werden.Ebenfalls möglich sind sogenannte Naturbestattungen, wie die Bestattung in einem Baumfriedhof oder die Beisetzung in der Donau.

Eine weitere Frage ist der preislichen Rahmen

Naturbestattungen bzw. Feuerbestattungen sind in Summe weniger kosenintensiv als Erdbestattungen. Große Kostenblöcke wie Steinmetzarbeiten, Grabnutzungsgebühr oder Grabeinfassungen entfallen hierbei.

Kosten für Grabpflege und Verlängerung der Grabnutzung entfallen zusätzlich.

Die preiswerteste Form eines Begräbnisses ist die die Aufbewahrung der Urne zu Hause. (In Wien und Niederösterreich bieten wir diese Form als Benu Direkt für 1.490 € an)[https://www.benu.at/direkt/].

Wenn für Sie vor allem Kosten der ausschlaggebender Faktor sind, können Sie sich in unserem Artikel überBegräbnis- & Bestattungskosten informieren.

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In unserem Begräbniskosten-Rechner haben Sie außerdem die Möglichkeit, eine Bestattung ganz nach Ihren Wünschen zu planen und direkt einen transparenten und unverbindlichen Kostenvoranschlag zu erhalten.

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Wann sollte eine Bestattung stattfinden?

In der Regel werden Bestattungen in einem Zeitraum von etwa einer Woche nach dem Ableben des Verstorbenen abgehalten, selbstverständlich sind auch frühere Termine möglich.

Zu Bedenken ist allerdings, dass die Planung eines Begräbnisses mit einem nicht unerheblichen organisatorischen Aufwand verbunden ist und dass es aufgrund von Feiertagen, dem Postversand von Parten und der Verfügbarkeit von z.B. Trauerhallen dementsprechend auch zu Verzögerungen kommen kann.

Auch Begräbnisse, die erst etwa zwei Wochen nach dem Tod stattfinden sind daher keine Seltenheit.

Rein rechtlich ist es allerdings so, dass Hinterbliebene relativ zeitnah mit der Planung der Bestattung beginnen sollten, unabhängig vom tatsächlich gewünschten Tag des Begräbnisses.

Ist nämlich nach einer bestimmten Frist (in den meisten Bundesländern 5-6 Werktage) noch keine Bestattung von den Hinterbliebenen selbst in Auftrag gegeben worden, wird diese automatisch von der zuständigen Behörde veranlasst.

Häufige Fragen zum Begräbnis

Sind alle Begräbnisse gleich?

Neben den unterschiedliche Abläufen bei Erd– und Feuerbestattungen gibt es auch sonst – je nach Konfession, Region, Tradition und Wunsch der/des Verstorbenen und/oder der Hinterbliebenen – sehr viele Varianten beim Ablauf eines Begräbnisses. Der hier beschriebene Ablauf ist also als eine beispielhafte Möglichkeit zu verstehen und kann sich vom tatsächlichen Ablauf eines bestimmten Begräbnisses mitunter stark unterscheiden.

Wie läuft eine Bestattung ab?

Wenn Sie mit Benu eine Bestattung planen, stehen Ihnen unsere fachkundigen Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite. Wenn die/der Verstorbene nicht selbst zu Lebzeiten bestimmt, wie sie/er bestattet werden möchte, fällt die Wahl über Form und Ablauf den nächsten Angehörigen zu. Ein möglicher Ablauf wäre zum Beispiel:

  • Aufbahrung
  • Trauerfeier
  • Beisetzung
  • Leichenschmaus/Totenmahl

Wie lange dauert ein Begräbnis?

Üblicherweise dauert die Trauerfeier in der Trauerhalle etwa 30-60 Minuten, anschließend gibt es einen Trauerzug (Kondukt) zum eigentlichen Grab. Dort findet anschließend die Beisetzung statt, welche in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten in Anspruch nimmt.

Kann man ein Begräbnis selber durchführen?

Die Durchführung einer Bestattung ist in Österreich nur offiziellen Bestattungsunternehmen erlaubt. Es obliegt jedoch den Hinterbliebenen selbst, wie sehr sie sich bei der Gestaltung einbringen wollen. So ist es zum Beispiel keine Pflicht, einen Priester oder Trauerredner mit der Durchführung der Trauerfeier zu beauftragen. Wer den Abschied also so persönlich wie möglich gestalten will, kann auch das Abhalten einer Trauerrede selbst übernehmen – Tipps dazu finden Sie auch in unserem Artikel Trauerrede.

Was ist eine Aufbahrung?

Ist eine Aufbahrung gewünscht, findet diese in der Aufbahrungshalle des Friedhofes oder des Bestatters, des Krankenhauses, der Friedhofskapelle oder (nach Genehmigung des Totenbeschauarztes und in Abhängigkeit von den Landesgesetzen, bzw. der Gemeindeverordnung) zu Hause statt. Die Angehörigen können sich hier von der/dem Verstorbenen persönlich und in aller Ruhe verabschieden. Es ist jedoch von Region zu Region unterschiedlich, wie die Aufbahrung gehandhabt wird – häufig wird der Sarg am Vortag des Begräbnisses aufgebahrt.

Wie läuft eine Trauerfeier ab?

Die Trauerfeier kann an verschiedenen Orten abgehalten werden – im Krematorium, am Grab, in der Kirche oder Kapelle oder in der Aufbahrungs- oder Trauerhalle. Bei einer Feuerbestattung kann die Trauerfeier am Sarg vor der Kremierung stattfinden oder nach der Kremierung, in diesem Fall verabschiedet man sich an der Urne.

Bei Trauerfeiern mit vielen Trauergästen kann es sein, dass man sich beim Eintreffen anstellen muss, um sich vom Sarg/der Urne zu verabschieden. Wir empfehlen daher, rechtzeitig vor Beginn der Trauerfeier einzutreffen – bei einer großen Anzahl an Trauergästen haben Sie somit Zeit, alles auf sich wirken zu lassen. Es üblich, den anwesenden Angehörigen, die in den ersten Reihen der Sitzbänke Platz genommen haben, die Hand zu geben und Beileid auszusprechen. Manche Hinterbliebene möchten jedoch nicht, dass man ihnen Beileid ausspricht – dies wäre dann auf der Todesanzeige oder Parte vermerkt und daran sollte man sich auf jeden Fall auch halten.

Sargträger bei einer Bestattung

Was zieht man zu einem Begräbnis an?

In Österreich ist es nach wie vor üblich, auf einen dezenten und klassischen Kleidungsstil zurückzugreifen, sofern nicht explizit etwas anderes gewünscht ist. Männer sind mit einem schwarzen Anzug und Krawatte gut beraten, Frauen sollten jedenfalls auch auf dunkle Farben zurückgreifen. Auch bei Kindern ist Kleidung dem Anlass anzupassen.

Für Schmuck und Accessoires gilt tendenziell, dass weniger mehr ist – ein Begräbnis sollte nicht der Ort sein, um sich selbst zu präsentieren. War der Verstorbene Mitglied in einem Verein, so kann es manchmal erwünscht sein, der Trauerfeier in Uniform beizuwohnen. Auch in diesem Fall sollte man allerdings Rücksprache mit den Hinterbliebenen halten.ü>

In welcher Kleidung wird der Verstorbene bestattet?

Nach Wunsch der Hinterbliebenen kann der Leichnam in seiner eigenen Kleidung, zum Beispiel einem schönen Anzug oder dem Lieblingskleid bestattet werden. Ist dies nicht erwünscht, oder kein passendes Kleidungsstück vorhanden, wird vom Bestatter ein sogenanntes Totenhemd bereitgestellt.

Darf man Blumen zum Begräbnis mitnnehmen?

Ob Blumengeschenke, z.B. in Form von Trauergestecken, erwünscht sind, ist in der Regel auf der Parte vermerkt. Oftmals wünschen Hinterbliebene, dass auf Blumenschmuck verzichtet wird und stattdessen an eine wohltätige Organisation gespendet werden soll.

Ist dies nicht der Fall und Blumengeschenke sind erwünscht, so hat man als Trauergast eine große Auswahl aus Kränzen, Gestecken und Sträußen. In der untenstehenden Galerie haben wir Ihnen einige Produkte aus dem Benu Katalog zusammengestellt:

Was ist die Beisetzung?

Bei einer kirchlichen Beisetzung am Grab hält der Priester eine Beisetzungszeremonie. Im Zuge einer Feuerbestattung kann es sein, dass die Beisetzung – beispielsweise ins Familiengrab – nur im engsten Familienkreis erfolgt.

Gibt es immer einen Leichenschmaus?

Nach der Beisetzung kann ein Leichenschmaus (auch Totenmahl) stattfinden, zu dem man von den Angehörigen zumeist vorab persönlich eingeladen wird. Dies ist allerdings nicht bei jedem Begräbnis der Fall.

Gibt es auch andere Abläufe?

Begräbnisse können auch anders als hier erwähnt gestaltet werden – beispielsweise kann im engsten Familienkreis eine Andacht am Grab abgehalten werden, im Zuge deren die Beisetzung stattfindet. Das Abschiednehmen kann auch vor der Einäscherung direkt im Krematorium stattfinden. Danach wird der Sarg abgeholt und nach der Kremierung kann die Urne im engsten Familienkreis oder auch anonym beigesetzt werden.

Wie unterscheiden sich Feuer- und Erdbestattung?

Obwohl Erdbestattungen in Österreich immer noch am häufigsten durchgeführt werden, entschließen sich immer mehr Menschen zu einer Feuerbestattung. Wie bei der Erdbestattung wird die Urne einem Erdgrab oder auf Wunsch auch im Zuge einer Naturbestattung der Natur übergeben.

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Soll man Kinder auf ein Begräbnis mitnehmen?

Zunächst sollten Sie bei dieser Frage natürlich die Wünsche der Hinterbliebenen berücksichtigen, in der Regel sind diese auf der Parte vermerkt.

Sind die Hinterbliebenen damit einverstanden, sind nun Sie und ihr Kind selbst gefragt.

In diesem Fall sollten Kinder aber selbst entscheiden, ob sie die Verstorbene/den Verstorbenen noch einmal sehen möchten. Nehmen Sie den Willen Ihres Kindes ernst und respektieren Sie dessen Wunsch. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Ihr Kind auf das vorbereiten, was es bei einer Bestattung erleben wird.

Erklären Sie ihnen was passiert ist, und was auf dem Begräbnis erlaubt ist und was nicht.

Machen Sie sich auch keine allzu großen Gedanken über die Reaktion Ihres Kindes auf ein solches Erlebnis.

Kinder machen für Erwachsene oft den Anschein, gar nicht wirklich zu trauern – dem ist aber nicht so. Kinder verarbeiten solche Erfahrungen nur ganz anders als Erwachsene, das Abschiednehmen auf einer Trauerfeier kann jedoch auch für sie ein sehr wichtiger Moment sein.

Artikel zum Thema:

Die Rolle von Benu

Benu kümmert sich zusammen mit unseren Partner-Bestattern um die Ankleidung und Einbettung der/des Verstorbenen, die Abholung, Aufbahrung, Behördenwege und den Ablauf und die Organisation der Trauerfeier und Durchführung der von Ihnen gewünschten Bestattungsart.

Leistungen, welche Benu für Sie übernehmen kann

  • Verständigung des Totenbeschau-Arztes

  • Abholung, Ankleidung, Einsargung und die Überführung zum Friedhof

  • Überführungen im Inland und ins Ausland

  • Beratung bezüglich Ihrer individuellen Bestattungsart

  • Beurkundung am Standesamt

  • Gestaltung der Trauerfeier

  • Benachrichtigung der zuständigen Pfarre

  • Organisation eines Nachrufsprechers/einer Nachrufsprecherin

  • Gestaltung und Druck von Partezetteln, Gedenkbildern, Danksagungen

  • Verrechnung mit der Friedhofsverwaltung

    Benu und steht Ihnen im Trauerfall beratend zur Seite. Lassen Sie sich bei der Auswahl des Sarges und der Urne die Unterstützung zukommen, die für Sie wichtig ist. Mit Benu können Sie außerdem auch online eine Vorauswahl treffen.

Religiöse und weltliche Begräbnisse

Weltliches Begräbnis

Bei einer weltlichen (zivilen) Bestattung wird bewusst auf alle kirchlichen Zeremonien verzichtet. Der Trauerredner ist dabei ebenfalls kein Vertreter einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft. Die Trauerfeier orientiert sich dabei in der Regel an der Lebensauffassung der/des Verstorbenen und würdigt noch einmal ihr/sein Leben. Bei der Abschiednahme sind Ihrer Kreativität dabei kaum Grenzen gesetzt.

Christliche Bestattung

Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass es bei katholischen und evangelischen Trauerfeiern in der Regel nur kleine Unterschiede gibt. Traditionell besteht eine christliche Bestattung aus zwei Teilen. Einerseits gibt es die Trauerfeier, die üblicherweise in kleinen Kapellen direkt auf, oder in der Nähe des Friedhofs abgehalten werden. Dort wird der Leichnam aufgebahrt und den Angehörigen die Möglichkeit geboten, sich zu verabschieden.

Nach der Trauerfeier kommt es zum zweiten Teil, der Zeremonie an der Grabstätte. Der Weg zum Grab ist der sogenannte Leichenzug. In der Regel werden am Grab noch einmal letzte Worte eines geistlichen Vertreters gesprochen und im Anschluss daran können die Trauergäste symbolisch eine Schaufel Erde oder auch manchmal eine Blume auf den [Sarg](https://www.benu.at/ratgeber/sarg-und-urne/sarg/ oder die Urne werfen.

Kreuz im Sonnenuntergang

Muslimisches Begräbnis

Bei einer muslimischen Bestattung findet das Begräbnis bereits am Tag des Todesfalls statt. Grabschmuck und die Pflege der Grabstätte sind in der Regel nicht erwünscht. Der Leichnam wird in Leintücher gewickelt und ohne Sarg, auf der rechten Schulter liegend in Blickrichtung nach Mekka begraben. Die einzige Abweichung von den Regeln des Islam hierzulande ist, dass Bestattungen ohne Sarg oder Urne nicht zulässig sind und die/der Verstorbene somit in einem Weichholzsarg und nicht nur im Leintuch beerdigt werden kann. Feuerbestattungen sind im Islam ebenfalls nicht erlaubt, wodurch auch eine Urnenbestattung oder alternative Bestattungsformen keine Option darstellen.

Koran

Jüdische Bestattung

Bei einem jüdischen Begräbnis ist die/der Verstorbene immer in weiß gekleidet und wird in einem einfachen Holzsarg bestattet. Auch eine jüdische Bestattung sollte möglichst rasch nach Eintritt des Todesstattfinden. Es sind weder Blumenschmuck noch Musik auf der Trauerfeier gestattet, Singen ist jedoch erlaubt. Die Trauerrede wird von einem Rabbiner gehalten. Nach der Bestattung, aber noch Verlassen des Friedhofs, ist es üblich sich in einem symbolischen Akt die Hände zu waschen.

Klagemauer

Buddhistisches Begräbnis

Ein buddhistisches Begräbnis findet zunächst nicht statt, da nach dem Tod der Leichnam vorher im Haus der Familie aufgebahrt wird und durch Gesang Abschied genommen wird.

In der buddhistischen Lehre ist der Tod allerdings nur eine Station, denn der Geist der/des Verstorbenen lebt in anderer Gestalt weiter. Nachdem Abschied genommen wurde, wird der Leichnam eingeäschert und die Asche beerdigt. Dies ist in Österreich allerdings nur sehr selten möglich, da ein Leichnam nicht so lange zu Hause aufgebahrt werden darf und eine Ausnahmegenehmigung eingeholt werden muss.

Begräbniskosten

Die Kosten für ein Bestattung sind je nach Bestattungsart und Beisetzungsort sehr unterschiedlich. Eine beispielhafte Erdbestattung in Wien schlüsselt sich folgendermaßen auf (ohne Drittkosten, wie z.B. Friedhofsgebühren):

Hier finden Sie alle Informationen zu einer Bestattung in Wien

Leistungen ErdbestattungVonBis
Basisleistungen Bestatter1.250 €1.950 €notwendig
Sarg300 €1.400 €notwendig
Trauerfeier350 €5400 €optional
Blumenschmuck75 €275 €optional
Printprodukte60 €250 €optional
Trauerredner295 €490 €optional
Digitaler Nachlass200 €200 €optional
Live-Musik490 €750 €optional
Grabkreuz90 €145 €optional
Summe3.110 €6.000 €

Mit den Kosten für ein Begräbnis sind in der Regel sämtliche Bestattungskosten gemeint, da es nicht die Möglichkeit gibt, eine Bestattung an mehrere Unternehmen zu verteilen und sich die jeweils besten Angebote für Trauerfeier, Begräbnis etc. zu sichern.

Wie sie der Grafik entnehmen können, bieten nur die allerwenigsten österreichischen Bestatter eine transparente Auflistung ihrer Preise online an (Datenquelle: Addendum).

online_preislisten.png

In unserem Artikel zum Thema Bestattungskosten haben wir daher übersichtlich und transparent alle unterschiedlichen Kostenfaktoren für eine beispielhafte Erd-, oder Feuerbestattung in Wien aufgelistet. Diese Kosten können sich jedoch regional mitunter deutlich unterscheiden. Wenn Sie also ein direkt auf Sie zugeschnittenes Angebot erhalten möchten, können Sie sich ein solches in nur wenigen Minuten in unserem Konfigurator zusammenstellen:

Unser Bestattungskosten­rechner für ganz Österreich

Quellen

Wikipedia

- Bestattung

oesterreich.gv.at

- Todesfall in einer Wohnung

vol.at

- Bestattung