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Überblick

Wiener Verein – Angebot und Leistungen

Was ist der Wiener Verein? Welche Angebote und Leistungen bietet er?

Wenn man sich mit dem Thema Bestattungen auseinandersetzt, stößt man bald auf den Wiener Verein. Viele österreichische Bestattungsunternehmen bieten die Vorsorgeprodukte dieses Unternehmens an. Der Wiener Verein ist eine Bestattungs- und Versicherungsgesellschaft. Er ist eine Tochtergesellschaft der “Wiener Städtischen Versicherungs AG” und bietet mehrere Vorsorgeprodukte an.

Mit dem Slogan “Ordnung schaffen – im Leben und darüber hinaus” wirbt der Wiener Verein für diverse private Vorsorgeprodukte. Dazu zählen unter anderem eine Pensionsvorsorge, eine Er- und Ablebensversicherung, eine Grabpflege-Vorsorge sowie eine Bestattungsvorsorge. Die Er- und Ablebensversicherungen zählen zu den Sterbeversicherungen.

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Nehmen Sie Ihren Angehörigen schwierige Entscheidungen ab. Wir helfen Ihnen dabei.

Sie können entweder direkt selbst mit dem Wiener Verein in Kontakt treten, da es Servicestellen in jedem Bundesland gibt, oder aber mit Hilfe eines Bestattungsunternehmens, das als Partner des Wiener Vereins auftritt. Dazu zählen österreichweit über 500 Bestatter.

Welche Anbieter für Sterbeversicherungen gibt es in Österreich noch?

Die Bestattungsvorsorge wird in Österreich allerdings nicht nur vom Wiener Verein angeboten, sondern auch von zahlreichen weiteren Versicherungsunternehmen wie beispielsweise der Generali, der Ergo-Versicherungen oder der Merkur-Versicherung.

Wozu Bestattungsvorsorge?

Wieso ist eine Bestattungsvorsorge sinnvoll?

Eine Bestattungsvorsorge kann Sie und Ihre Angehörigen über das Leben hinaus absichern. Die Bestattungsvorsorge besitzt einige Vorteile. So mindern Sie zum einen etwas die Last, die Ihre Angehörigen zu tragen haben, wenn sie sich neben der Trauer nicht um die gesamten Formalitäten einer Bestattung sorgen müssen. Vorteile der Bestattungsvorsorge sind einerseits die Minderung der finanziellen Last für Angehörige und andererseits, dass durch sie eine Einplanung Ihrer eigenen Wünsche und Vorstellungen möglich wird.

Eine gut gewählte Versicherungssumme kann sämtliche anfallenden Kosten im Zusammenhang mit der Bestattung bis hin zu den Nebenkosten für Blumenschmuck, Todesanzeigen etc. decken. Sowohl für eine Erd– als auch für eine Feuerbestattung, aber auch für alternative Bestattungsarten wie Naturbestattungen werden durch die Bestattungsvorsorge sämtliche Kosten übernommen. Weiters können Sie zu Lebzeiten Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen Ihrer Bestattung bis ins kleinste Detail planen.

Des weiteren kümmert sich der Wiener Verein, je nach abgeschlossener Versicherung, auch um die Überführung des Leichnams in In- und Ausland, im Wert von bis zu 15.000,- Euro. Bei einem plötzlichen Unfalltod wird die Versicherungssumme sogar doppelt ausgezahlt, um finanziellen Engpässen vorzubeugen.

Kosten und Zahlungsdauer einer Bestattungsvorsorge

Wie hoch sind die Kosten einer Bestattungsvorsorge? 

Die Kosten einer Bestattung setzen sich sowohl bei einer Erd-, als auch bei einer Feuerbestattung aus verschiedenen Posten zusammen. Sie belaufen sich in der Regel auf einen Betrag ab ca. 4.000,- Euro bei einer Feuerbestattung und auf einen Kostenrahmen ab ca. 5.500,- Euro bei einer Erdbestattung. Hinzu kommen aber noch weitere variable Kosten wie etwa die Friedhofsgebühren, Kosten für Sarg oder Urne, dem Steinmetz, den Kremationsgebühren, Trauerdruck oder Kosten für Trauerfeier.

Die Kosten für eine Vorsorge beim Wiener Verein sind je nach Alter, Geschlecht und der gewünschten Versicherungssumme unterschiedlich. Auf Anfrage erhalten Sie jederzeit ein persönliches Angebot. Die empfohlene Versicherungssumme liegt bei einer Feuerbestattung bei 6.000,- Euro und bei einer Erdbestattung bei 8.000,- Euro, um allen Eventualitäten vorzubeugen. Natürlich ist eine geringere Summe ebenso möglich. Der Wiener Verein übernimmt alle anfallenden Kosten der Bestattung, bis der maximale Versicherungsbetrag erreicht ist, was auch das Totenmahl umfassen kann.

Wie lang müssen Prämien gezahlt werden?

Eine Bestattungsvorsorgeversicherung muss nicht, wie oftmals angenommen, bis an das Lebensende bezahlt werden. Die Laufzeit kann nämlich maximal 25 Jahre betragen. Je nach Vereinbarung ist es aber natürlich auch möglich, den Versicherungsbetrag innerhalb einer kürzeren Zeitspanne einzuzahlen. Sogar eine Einmalzahlung der Prämie ist möglich.

Sind Bestattungsvorsorgen steuerlich absetzbar?

Im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung können Sie die Beiträge der Bestattungsvorsorgeversicherung unter “Sonderausgaben” angeben und erhalten somit einen Teil der eingezahlten Lohnsteuer zurück.

Abwicklung im Todesfall

Wie läuft die Abwicklung des Vorsorgevertrags im Todesfall ab?

Im Todesfall müssen die Angehörigen den Wiener Verein informieren und einen Bestatter, zum Beispiel Benu, mit der Bestattung beauftragen. Im Anschluss wird die Bestattung direkt und bargeldlos vom Wiener Verein bezahlt. Geben Sie daher gleich zu Beginn Ihres Gespräches mit Benu bekannt, dass ein Vorsorgevertrag besteht. Wir setzen uns dann mit dem Wiener Verein in Verbindung und erhalten eine Bestätigung über die Höhe des zur Verfügung stehenden Betrages.

Sind die Bestattungskosten niedriger als die Versicherungssumme einschließlich der Gewinnanteile (Zinsen über die Jahre), dann wird der verbleibende Restbetrag an den Überbringer der Polizze oder den namentlich genannten Bezugsberechtigten ausbezahlt. Wird die Summe an die Überbringerin/den Überbringer ausbezahlt, so hat diese/dieser den Zahlungsempfang dem Notar zu melden. Übersteigen die Bestattungskosten die Höhe der Leistungssumme, so hat die Bestellerin/der Besteller der Bestattung die Differenz direkt dem Bestattungsunternehmen zu bezahlen, das die Bestattung durchgeführt hat.

Grabpflege-Vorsorge

Was ist eine Vorsorge für die Grabpflege?

Neben der Bestattungsvorsorge bietet der Wiener Verein außerdem eine Grabpflege-Vorsorge an. Darunter versteht man eine Versicherung für die Grabpflege, falls die Angehörigen nicht selbst in der Lage sind, die Grabstätte zu pflegen. Der Wiener Verein bietet in diesem Fall an:

  • österreichweit örtliche Gärtnereibetriebe mit der Grabpflege zu beauftragen
  • laufend die Qualität zu kontrollieren
  • Steinmetzarbeiten zu veranlassen (z.B. Nachgravur, Reinigung, Frostschadenbeseitigung)
  • auf Wunsch das Benützungsrecht für Grabstellen zu verlängern
  • an besondere Tage, wie z.B. Geburtstag, Hochzeitstag, Todestag, etc. zu denken
  • Angehörige zu entlasten, wenn sie sich aus zeitlichen oder örtlichen Gründen nicht um ein Grab kümmern können

Die Kosten für eine Grabpflege-Vorsorge belaufen sich dabei auf 200,- Euro für die Instandhaltung eines Deckelgrabes, inklusive dreimaliger Schmückung pro Jahr. Für die Instandhaltung eines Rasengrabes zahlen Sie ab 325,- Euro jährlich. (Stand Mai 2018)

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Quellen:
wienerverein.at (Kosten Grabpflege)
wienerverein.at (Bestattungsvorsorge)
wienerverein.at (Abwicklung Todesfall – Bestattungskosten)

Siehe auch:
Bestattungsvorsorge – Wie kann man schon zu Lebzeiten vorsorgen?
Lebensversicherung – Was für Unterschiede gibt es und wie finde ich die richtige?

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